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#nicht immer brav aber...immer wOw


Wandern einmal anders. Der Jakobsweg

Wohin führt uns eigentlich unser Leben heutzutage? Wir sind immer unzufriedener, haben keine richtige Motivation mehr oder man ist es einfach satt, nur über Unruhen, Krieg, Elend und Leid, Mord und Totschlag zu hören. So wird in vielen von uns der Wunsch wach, wieder zu sich selbst zu finden. Und damit dies in Erfüllung geht oder wenigstens ein Teil davon, begeben sich immer mehr Menschen auf den spanischen Jakobsweg.



Wie ist es möglich, dass sich Menschen verschiedenster Generationen, Nationalitäten und Motivationen auf diesem Weg vereinen? Das ist sicher eine der schönsten Eigenschaften des Jakobsweges. 

Nicht immer sind es religiöse oder spirituelle Motive, die einem den Entschluss zu dieser Wanderung fassen lässt. Es gibt viele verschiedene Gründe um den Aufbruch auf dem über 1000jährigen Weg zu wagen.  
Doch eines ist sicher fast allen gemeinsam: Man möchte wieder zu sich selbst finden und den Sinn des Lebens begeifen lernen.

Der Jakobsweg erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Im Heiligen Jahr 2010 erreichte Santiago de Compostela mit knapp 190`000 Pilgern erneut ein Rekordjahr und auch 2011 wurden immerhin noch 184`000 Pilger gezählt. Natürlich könnten diese Zahlen auch erschreckend wirken, sollte es aber nicht.

Es gibt viele Routen nach Santiago, die klassische davon ist wohl  die so genannte Camino Francés. Heutzutage ist der Pilgerweg vermutlich stärker frequentiert als noch vor einigen Jahren, doch sollte man sich von den Zahlen nicht täuschen lassen. Denn viele Pilger sind zur Hauptsaison um Ostern und Sommer unterwegs oder gehen nur die letzten 100 oder 50 km zu Fuss. 




Wer sich ausserhalb dieser Zeiten aufmacht, wie z. B. im Frühjahr oder Herbst, der wird sicher noch die besondere Atmosphäre erleben, die den Jakobsweg ausmacht.

„Nur wer etwas zu Fuss erwandert, der wird die Welt mit anderen Augen sehen!“ So heisst es doch in einem Sprichwort. Und das ist absolut nicht zu bestreiten. 

Wir rasen mit dem Auto durch die Gegend, benutzen Flugzeuge, Schiffe und Bahnen um ja schnell ans Ziel zu gelangen, aber was ist das Ziel?  


Kaum angelangt stürzen wir uns schon ins nächste Abenteuer. Es muss immer alles schneller, rasanter und lauter zugehen, und das sind dann die „erholsamen“ Ferien, auf die wir das ganze Jahr über so hart warten.

Doch sehen wir wirklich etwas? Wie sehen die Wiesen, die Bäume, Bäche und Blumen am Wegesrand aus? Was geschieht alles rund um uns herum? Vermutlich nichts! Denn sind wir nicht alle blind und taub gegenüber unsere Umwelt geworden?

Am Jakobsweg erlebt man eine Abenteuerreise par excellence. Nicht nur wunderschöne, manchmal auch sehr einsame Natur empfängt uns, nein auch sein einmaliges Angebot an Bau- und Kulturdenkmälern macht ihn zu einen einmaligen Gang durch die Geschichte Spaniens. 

So gewinnt man Einblicke in ein völlig anderes, unbekanntes Spanien, was überhaupt nichts mit den Klischees von Stierkampf, Flamenco, Paella, Strand oder Ballermann zu tun hat.

Ob man in der Bergwelt der Pyrenäen, auf den kargen endlosen Weiten des Kastillischen Hochlandes oder im grünen Galicien wandert. Man ist fasziniert von den grossartigen Naturerlebnissen bis hin zur rauen Atlantikküste.

Und auch die Begegnungen, den Austausch mit Mitwanderern, die ja alle das gleiche Ziel haben, sollteman dabei nicht vergessen. Doch natürlich gibt es auch Tränen und Schmerzen. Denn man kann die Füsse nicht mehr spüren nach so vielen Kilometern, doch das geht vorbei und wer durchhält, wird spüren, dass mit ihm ewas Einmaliges passiert ist.




Und egal aus welchen Anlass immer wie diesen Weg unter unsere Füsse nehmen. Der Weg ist das Ziel und man wird dabei den Frieden finden, den wir schon immer in unseren Herzen gesucht haben.





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