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#nicht immer brav aber...immer wOw


Fluch. Mythos, Wahrheit oder doch Selbstverschuldung?

Wer hat nicht schon mal im Anflug von Ärger jemanden anderen verflucht? Wenn diese Flüche alle in Erfüllung gehen würden, o weh, da wäre wohl ein Grossteil der Menschheit in einer ausweglosen Situation. Dennoch schiebt so mancher sein Unglück einem Fluch in die Schuhe - und so manche Geschichte klingt sogar glaubhaft. Gibt es Flüche etwa wirklich?   

Howard Carter beim Sarkophag von Tut ench Amun

Gehen wir einmal sehr weit in unserer Zeit zurück. Da stossen wir zum Beispiel auf die Pharaonen und insbesondere auf das Grabmal eines gewissen Tut ench Amun.

Als Howard Carter am 4. November 1922 genau dieses Grabmal entdeckte, telegrafierte er sofort seinem Gönner und Geldgeber Lord Carnavon nach England, um ihm von diesem sensationellen Fund zu berichten. 

Carnavon flog daraufhin sofort nach Ägypten, um bei der Öffnung des Grabs dabei zu sein. Schon kurz danach, am 5. April 1923, verstarb Lord Carnavon auf mysteriöse Weise. Angeblich gingen im Augenblick seines Todes in ganz Ägypten alle Lichter aus, sein Hund in England heulte auf und starb ebenso, kurz davor hatte eine Kobra einen Kanarienvogel, der bei Carnavon als Glücksmaskottchen galt, zu Tode.

Was gab es also besseres, als alle Schuld den Pharaonen zuzuschieben, denn angeblich hat man im Grab des Tut ench Amun eine Tafel gefunden, auf der mit Hieroglyphen stand: „Der Tod wird jeden auf lautlosen Schwingen ereilen, der die Ruhe des Pharao stört.“ 

Eine Geschichte, die ja geradezu nach Fluch und Verwünschung stinkt, oder? Nun ja, vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass der alte Lord Carnavon aufgrund eines schweren Autounfalls im Jahr 1901 körperlich schwer angeschlagen war. 

Als er dann im Frühjahr 1923 in Ägypten von einem Moskito in die Wange gestochen wurde und sich die Wunde stark entzündete, hatte der arme Lord dem nicht viel entgegenzusetzen und verstarb am 5. April 1923 an schweren Infektionen.

Na ja, wie auch immer. Auch heute gibt es in Ägypten genügend Stromausfälle, der Tod des Vogels durch die Schlange wurde nicht bewiesen und der Hund? Doch, der starb wirklich in derselben Nacht, aber absolut nicht zur selben Zeit, wie behauptet. Und die Hieroglyphentafel wurde auch nie gefunden. Also: alles Phantasie und Lügengebilde? 

Dann könnten wir weitergehen zu den Tudors, den Windsors, den Grimaldis, den Romanoffs, den Kennedys und vielen anderen. Deren Familiengeschichten sind ja voll von unerklärlichen Unglücksfällen und herben Schicksalsschlägen. Zumindest behaupten das die das gerne. 

Und wir war es wohl wirklich? Wir alle wissen, dass früher wie heute die Kaiser, Könige und Fürsten keine Heiligen waren. Saufgelage, Völlerei und Hurerei waren an der Tagesordnung, da ist es wohl mehr als nur normal, dass man sich Krankheiten eingeheimst hat und eben auch daran gestorben ist. 

Und es war ein grosses Glück, wenn dies in einem Bett geschah! Andere wurden vom aufgebrachten Volk hingerichtet, ermordet oder mit Schimpf und Schande davongejagt. 

Bei den Kennedys zum Beispiel fing das Elend schon beim Vater von den Kennedy Brüdern an. Der war brutal, hielt es mit der Mafia, Rauschgift und Drogen und obwohl man krampfhaft versuchte, eine makellose Familie nach aussen hin zu halten, waren die Söhne genau so nicht gefeit von Alkohol und Sexskandalen. 

Das ist hinreichend bekannt, doch man versuchte eben alles auf einen Fluch abzuwälzen, das war immerhin einfacher, als die eigene Schuld einzugestehen! 


Grace Kelly kam bei einem ...

So ist es auch bei den Grimaldis, die alles auf einen Fluch versuchen abzuschieben, den eine flämische Jungfrau vor Jahrhunderten ausgestossen haben soll, als sie von Francesco Grimaldi, einem Freibeuter auf See, mit Gewalt genommen wurde.

So traurig der Unfall der Grace Kelly auch war, ein Autounfall kann immer und überall passieren, das hatte mit Flüchen nichts zu tun. Und vielleicht hätte Grace Kelly das Unglück überlebt, wenn man sie sofort in ein französisches Spital mit den entsprechenden lebenserhaltenden Geräten gebracht hätte. Aber allein das ist schon eine andere Geschichte.


... Autounfall ums Leben.

Und Tochter Caroline? Die war wohl noch viel zu jung bei ihrer ersten Heirat mit dem Playboy Philippe Junot und Stefano Casiraghi, ihr zweiter Ehemann war wohl auch selbst schuld bei seinem Speedbootunfall. Das hat doch nichts mit einem Fluch zu tun! 

Nur, dass Caroline Ernst August, Prinz von Hannover, heiratete, obwohl sein Benehmen hinlänglich bekannt war, ist unverständlich! Über das Ende dieser Ehe schweigt man sich wohlweislich aus. 

Mal ehrlich, wenn Ehen nicht gut gehen, sollte man vielleicht nicht alles einem Fluch in die Schuhe schieben, sondern anfangen, sich selbst zu hinterfragen. 

Eine schöne Ausnahme bei dieser ganzen Flüche-Düdelei scheinen aktuell Prinz William und seine Kate zu sein. Denen scheint keinerlei Verwünschung aus uralten Tagen was anhaben zu können und man kann es ihnen nur aus ganzem Herzen wünschen, dass es auch weiterhin so bleibt. 

Ist es vielleicht doch so, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied ist? ;-)

Aber halt, eine richtig gruselige Geschichte hab ich noch für euch - und zwar über die >>>seltsamen Zufälle des John Blackman (hier klicken für mehr)





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