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E-Commerce für vier Räder. Online-Autohandel kommt

E-Commerce liegt seit vielen Jahren im Trend: Fast jeder zehnte Euro wird bereits heute via Internet umgesetzt, Fachleute rechnen bis zum Jahr 2020 gar mit einem Wachstum auf 15 Prozent. Die Automobilbranche war davon allerdings bisher fast vollkommen ausgenommen - doch das ändert sich rasant. 

Mal eben ein neues Auto online per Smartphone bestellen? Der Trend kommt....

Zwar können Kunden auf den Websites der Hersteller Neuwagen konfigurieren oder Gebrauchtwagen in Online-Börsen ausfindig machen, der Kauf kam bisher aber immer vor Ort zustande. Das soll sich nun ändern, mit Volvo und BMW wagen die ersten Marken den Vertrieb im Netz.

SUV über das Smartphone bestellen

Alain Visser, derzeit Vertriebs- und Marketingchef beim schwedischen Automobilbauer Volvo, rechnet für den Online-Verkauf in den kommenden Jahren mit einem hohen Stellwert zu - ab 2016 wird die gesamte Modellpalette auch im Internet zu haben sein

Grund für den Optimismus liefert vermutlich ein erster Test, der im vergangen September mit einer Luxus-Version des SUVs XC90 durchgeführt wurde: 1927 Einheiten wurden online angeboten und waren binnen 47 Stunden ausverkauft - weil es dabei noch technische Probleme gab, wie Visser betont. 

Hätten die Server durchgehalten, wäre auch ein Verkauf in zwei Stunden realistisch gewesen. Sechs Prozent der Fahrzeuge wurden gar über ein Smartphone bestellt; nicht wenige Kunden haben einen sechstelligen Eurobetrag für ein Fahrzeug ausgegeben, welches sie noch nie gesehen hatten. Zum Zeitpunkt der ungewöhnlichen Aktion waren nämlich noch keine Serienfahrzeug verfügbar. Die Abwicklung der Käufe geschieht aber konventionell über das lokale Händlernetz.

BMW testet Online-Verkauf in China

Einen ähnlichen Weg geht BMW in einem Pilotprojekt in Fernost: Über die chinesische Handels-Plattform "Alibaba" sollen zunächst 75 Mini verkauft werden

Streng genommen handelt es sich dabei aber nur um eine Vorbestellung, der Kauf wird auch hier erst beim örtlichen Händler vollzogen. Dass das Projekt nicht im Heimatland der Marke durchgeführt wird, ist dem Kaufverhalten der Chinesen zu verdanken: Im Reich der Mitte ist die Akzeptanz für Online-Käufe größer als hierzulande. 

Auch der amerikanische Elektroauto-Hersteller Tesla verkauft bald Autos über seine Website. Die Kalifornier vertreiben auf diesem Wege aber ausschließlich Gebrauchtwagen, die dafür direkt vom Hersteller geliefert werden. Der Umweg über den Händler entfällt, sodass diese auch gleich ihr Geschäftsmodell in Gefahr sehen - es kam bereits zu Klagen.

Auto verkaufen im Internet

Die juristischen Auseinandersetzungen können allerdings kaum darüber hinwegtäuschen, dass die Branche die Zukunft durchaus im Netz sieht. Nicht nur der Vertrieb von Ersatzteilen über das Internet nimmt zu, auch gänzlich neue Services etablieren sich. 

Ein Beispiel dafür ist das Portal jetztautoverkaufen.de: Wer sein Auto verkaufen möchte, kann schnell und kostenlos eine Wertermittlung online und vor Ort durchführen. Sollte es sich dabei um ein nicht ganz alltägliches Auto handeln, kann sogar ein lokaler Gutachter damit beauftragt werden, den Wagen zu bewerten. 

Die Wertermittlung durch den Fachmann stellt gleichzeitig auch die Grundlage für einen möglichen Ankauf des Fahrzeugs da. Es zeigt sich also: Das Wachstum des E-Commerce bringt interessante Entwicklungen hervor, von denen auch private Autoverkäufer profitieren können.

Übrigens, für echte Autofans haben wir auch das hier >>>die 10 teuersten Autos der Welt





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1 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:

  1. Und wenn dann auch noch eine Xpress-Lieferung per Paketdienst dazukommnt, bin ich dabei :-) ;-)

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