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Von Feuerstellen und Grossküchen. Die Geschichte des Kochens

Kochen - das ist weitaus mehr und viel spannender als nur die simple Zubereitung von Nahrungsmitteln. Wie Kochen überhaupt erst unsere Zivilisation ermöglichte und warum die Online-Küche gross im Kommen ist, das erfährst du wenn du weiter liest - hier bei die Geschichte der Küche und des Kochens

So oder so ähnlich sassen unsere Vorfahren am Feuer... 

Zugegebenermassen, es war ein langer Weg von den ersten Feuerstellen bis hin zu den Induktionsherden und Grossküchen von heute. Genauer gesagt, ein Weg von 1.9 Millionen Jahren.

So alt sind nämlich Feuerstellen mit verkohlten Knochen in der Höhle von Choukoutien bei Peking oder in der Terra Amata bei Nizza, die beweisen, dass es der Homo Erectus war, der das Kochen erfand und so seiner Gattung den Siegeszug rund um den Erdball ermöglichte.

Warum? Weil Nahrungsmittel gebraten oder gekocht wurden, waren unsere Vorfahren in der Lage, kalorisch höherwertige Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Als Folge konnte sich vor allem das Gehirn wesentlich besser entwickeln. 

Das nämlich ist ein wahrer Energiefresser: Mehr als 25 % des Gesamtenergiebedarfs unseres Körpers benötigt unser Denkzentrum, bei Säuglingen sind es bis zu 60 %.


Wussten Sie, dass ...

  • ... der Mensch das einzige Lebewesen ist, das kochen kann ?

Forscher gehen davon aus, dass das langfristige Überleben des Homo Sapiens allein durch Rohkost fraglicher gewesen wäre. Weiterer Vorteil des Kochens: Unsere Vorfahren mussten immer weniger Zeit für die Suche nach Nahrungsmitteln aufwenden.

Als Vergleich müssen heute lebende Primaten knapp die Hälfte ihres des Tages für die Nahrungssuche aufwenden, während wir als Menschen im Schnitt nur mehr knapp unter 5 Prozent der aktiven Zeit mit Essen & Co verbringen.

Was wir dem Kochen von Nahrungsmitteln verdanken, denn durch die sogenannte "thermische Veränderung der Nahrungsmittel"  wird die Auswahl an Essbarem wesentlich erweitert. Pflanzen etwa, die in rohem Zustand ungeniessbar wären, werden in gekochtem Zustand zu wertvollen Energiespendern.


Wussten Sie, dass ...

  • ... Pommes Frites von den Belgiern 1680 als Fisch-Imitat erfunden wurden? Eigentlich assen die Belgier gerne frittierten Fisch, als der aber Mangelware wurde, probierten sie es ersatzweise mit Kartoffel-Schnitzen – die Pommes waren geboren.

Neben der besseren Verdaulichkeit werden durch das Kochen auch vielerlei Keime und Parasiten abgetötet, Krankheiten also schon im Vornhinein vermieden. 

Und mittels Kochen oder Braten konnten Lebensmittel erstmals auch über längere Zeit eingelagert werden. Düren oder Kälteperioden waren leichter zu überstehen.

Kein Wunder, gilt das Erfinden des Kochens unter Forschern als Voraussetzung für die Entwicklung des Homo Sapiens. Und Kochen ist weit mehr als "nur" die Zubereitung von Nahrungsmitteln...


Wussten Sie, dass ...

  • ... weit über 1/3 der Frauen einen Mann am Herd als "sehr sexy" einstufen? 

Unsere Vorfahren trafen sich nämlich nicht nur zur gemeinsamen Nahrungsaufnahme an bestimmten Orten. Die Kochstelle verhiess den Menschen auch Licht und Wärme. Und die Gesellschaft anderer Artgenossen.

Es entwickelte sich immer mehr ein sozialer Sammelpunkt der Sippen, gemeinsam essen war richtig in. Und was passiert auch heute noch, wenn sich mehrere unserer Art treffen? Richtig, es wird drauflos geredet. 

Regelmässige und vor allem gemeinsam eingenommene Mahlzeiten, so fanden Forscher der Uni Heidelberg heraus, waren eine Grundkomponente die zu einer nuancierteren Sprache führte.

Um etwa 10`000 vor Christus, als die ersten Menschen begannen sesshaft zu werden und Getreide anzubauen, entstanden auch fixe, überdachte Kochstellen - die ersten Küchen waren erfunden.


Wussten Sie, dass ...

  • ... Weissbrot früher derart kostbar war, dass Brot-Fälscher grosse Geschäfte machten? Die nämlich färbten dunkles Brot mit Gips, Kreide oder gemahlenen Knochen und verkauften dann das "Weiss-Brot" zu horrenden Preisen.

Ob überdacht oder nicht, die Raumkonzepte von den ersten einfachen Behausungen bis hin zu modernen aktuellen Küchenkonzepten spiegeln bis heute die Bedeutung der Kochstellen als Lebensmittelpunkt wieder.

Von anfang an befanden sich die Feuerstellen meist zentral in der Mitte der Häuser.  Erst in Burgen und Klöstern wurde der Kochbereich vom Essbereich getrennt, das vorallem wegen der Rauch- und Russ-entwicklung.

Adelige und später auch reichere bürgerlichen Familien setzten die Grundlagen für die heutigen modernen Grossküchen. Bis vor dem Ersten Weltkrieg musste die Küche nämlich gross genug sein, um allen Angestellten als Aufenthalts- und Arbeitsraum zu dienen.

Erst kurz nach dem Ersten Weltkrieg wurden Küchen sehr viel kleiner und auch bewusst von den restlichen Räumen der Wohnungen getrennt.


Wussten Sie, dass ...

  • ... dass der Urtyp der Einbauküche die von der Wiener Architektin Margarete Schütte-Lihotzky entworfene "Frankfurter Küche" ist und ab etwa 1920 standardmässig in Wohnungen verbaut wurde?

Jetzt begann für die meisten Frauen eine dunkle Zeit. Aus der Hausherrin wurde eine Mischung aus Dienstmädchen und Heimchen, "Kinder, Küche, Kirche" war ihre neue Funktion, Kochen und Putzen galten als Massstab für die Weiblichkeit.

Wen wundert`s also, waren damals "Frauen am Herd" als langweilig und prüde verschrieen. Was aber heute wieder ganz anders ist. Laut Umfragen empfinden mehr als 38 Prozent der Männer eine kochende Frau als richtig heiss, mehr als 36 Prozent der Frauen stufen einen Mann am Herd als sehr sexy ein.

Und auch im architektonischen Bereich hat sich die Küche wieder ihren angestammten Platz zurück erobert.


Wussten Sie, dass ...

  • ... wir die "Gänge" einer Mahlzeit den Russen zu verdanken haben? Bis ins 18. Jahrhundert war es üblich, alle Speisen auf einmal auf den Tisch zu stellen. Erst als der "russische Service" in Mode kam, wurden die Speisen nacheinander gebracht. Jeder "Gang" aus der Küche zum Tisch bestand aus einem Gericht.

Heute kochen wir nicht nur, um uns mit Nahrung zu versorgen. Kochen ist auch Lifestyle, eine Art Luxusgut, unser Leben zu "geniessen". Die Küche ist wieder ein zentraler Treffpunkt, hier wird gegessen, gearbeitet, gewohnt. Wie früher. Oder zumindest fast wie früher.

Denn im Gegensatz "zu früher" haben inzwischen auch die Männer in der Küche Blut geleckt. Vor allem, seit auch hier immer mehr ausgefeilte Technik Einzug hält. 

Ähnlich wie bei Formel1 und Alltags-Fahrzeugen kommt in immer mehr Küchen feinste Technik zum Einsatz, wie sie eigentlich für Grossküchen konzipiert wurde.


Wussten Sie, dass ...

  • ... dass die erste funktionierende Spülmaschine von einer Frau erfunden wurde? Bereits 1886 war es Josephine Cochrane, die sich diese Erfindung patentieren liess.

Kein Wunder also, kauft man(n) heutzutage nicht mehr nur bei "normalen" Küchenhändlern ein, sondern vermehrt über bei Online-Shops wie gastrotiger.de/Webshop, die eigentlich auf Gastronomie und Grossküchenzubehör spezialisiert sind. 

Ob Küchenhandler, Onlineshops oder Koch-Shows: Sie allen haben immer mehr Zulauf. Wen erstaunen also dann wirklich noch die Ergebnisse mehrer Umfragen quer durch Europa, die eines zeigen:

Kochen und die Küche - das sind die Statussymbole des 21. Jahrhunderts.

Übrigens, mehr aus Küche & Co findest du >>>hier in diesen Posts






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