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Was ist das Internet der Dinge? Internet of Things

Ganz still und leise hat im Internet eine Revolution begonnen, die unser aller Leben massivst verändern wird. Das "Internet of Things" - das Internet der Dinge - wird die Menschheit in einer Weise vorantreiben, wie es sich die meisten von uns in ihren kühnsten Träumen nicht vorstellen können. Was genau dieses "IoT" ist?

Mächtig was los im "Internet der Dinge"


Noch nie gehört davon? Keine Panik, laut einer Umfrage der Deutschen Telekom aus dem Herbst 2015 können 88 % der Deutschen nichts mit diesem Begriff anfangen. Dabei nutzt ein immer grösser werdender Teil der Bevölkerung das "Internet der Dinge" bereits fast tagtäglich.  

Einfach ausgedrückt werden beim "Internet der Dinge" alltägliche Gebrauchsgegenstände mit Sensoren und kleinen Computern bestückt, die dann allerlei Daten sammeln. Zusammen mit Daten, die andere Geräte ins Netz gestellt haben, können IoT-Geräte dann quasi eigenständig Aktionen durchführen. Damit sollen Nutzerinnen und Nutzer unterstützt und entlastet werden. So die Theorie.

Praktische Beispiele sind die Verwendung von "IoT"-fähigen Geräten wie Sportarmbändern und Datenbrillen oder - etwas grösser - in Smart-Homes. 

So macht es durchaus Sinn, wenn die Steuerung der Heizungsanlage Informationen über das Wetter der kommenden Tage erhält und automatisch die Heizleistung gedrosselt oder erhöht wird. Oder wenn zum Beispiel bei Sturmwarnungen automatisch Fenster und Rollläden geschlossen werden, um mögliche Schaden zu minimieren.

Erste Energiekonzerne haben bereits Projekte in Gang gesetzt, um mittels IoT die Stromproduktion zu planen und zu optimieren. Dafür werden Haushaltsgeräte von Kühlschrank bis zu Klimaanlagen an das "Internet of Things" angeschlossen und helfen mit den gelieferten Daten, Strom zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Menge zu produzieren.

Selbst vor Kleidung macht IoT nicht halt. Stell Dir vor, Deine Kleidung sorgt nicht nur für einen modisch perfekten Auftritt, sondern wacht zugleich über Deine Gesundheit. In Falle von Unregelmässigkeiten wie einem Unfall könnte dann automatisch ein Krankenwagen gerufen werden. 

Zukunftsmusik? Nicht überall. Ab 2018 muss in der EU so ein Notfallsystem names eCall verpflichtend in alle neuen PKW und leichten Nutzfahrzeuge eingebaut werden. Bei einem Verkehrsunfall informiert das Fahrzeug dann automatisch Polizei und Rettung.  

Neben coolen Gadgets wie einem Kühlschrank, der automatisch online die Milch nachbestellt, machen IoT-fähige Gebrauchsgegenstände also durchaus Sinn. Wenn es nicht noch ein paar ABER gäbe.

Aber was ist mit Datenschutz?

Mal ehrlich, wer von uns möchte denn wirklich, das irgendwelche Sensoren registrieren und dann weitergeben, wann und wie lange wir zum Beispiel auf Toilette gehen? Oder Duschen. 

Kritiker fürchten, dass die gesammelten oft sehr persönlichen Daten zweckentfremdet werden, um zur Profitmaximierung von Unternehmen zu dienen. Bleiben wir beim Toilettengang - klingt ja lustig, aber was wenn Deine Versicherung meint, dass Du aufgrund von zu häufigem Toilettengang ernsthaft krank sein könntest und daraufhin Deine Versicherungsprämien erhöht?

Noch bietet hier die Industrie ausser einigen gut klingenden aber im Grunde hohlen Worthülsen keine Lösung an. 

Dafür wird auf einem anderen Gebiet bereits mächtig investiert: 

Aber reicht denn die Netzkapazität?

Das Internet und besonders das Internet der Dinge steht und fällt mit einer leistungsfähigen Infrastruktur. Besonders die Anbieter von Kabel-Internet investieren derzeit richtig Geld in neue Technologien, um ihre Netze noch schneller und zuverlässiger zu machen. 

Aber brauchen wir das wirklich?

Diese Fragen haben sich im Herbst 1992 wohl auch schon viele gestellt. Damals kam in Deutschland das erste Handy auf den Markt. Und heute?

Das Internet der Dinge hat das Potential, die Art, wie wir leben und arbeiten, zu verbessern. Es kann helfen, unsere Ressourcen besser zu nutzen, es kann helfen, Leben zu retten, und IoT-fähige Geräte können auch einfach nur Spass machen.

Ob jeder von uns es nutzt oder nicht - die Entwicklung als solches ist nicht mehr aufzuhalten. Und wahrscheinlich werden wir in 10 oder 20 Jahren überrascht sein, wohin uns diese neue Technologie geführt hat.






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