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Vor wenigen Tagen hatten wir berichtet, dass der deutsche Frachter "Beluga Nomination" von somalischen Piraten gekapert worden war. Offensichtlich verlief der Angriff dramatischer als bisher bekannt. Wie Sicherheitsexperten jetzt mitteilten, sei es zu einem Feuergefecht an Bord gekommen.

Das dänische Kriegsschiff "Absalon" musste schon
mehrmals Schiffen vor der somlischen Küste helfen.
Am Mittwoch haben demnach ein dänisches Kriegsschiff und ein Patrouillenboot der Seychellen die "Beluga Nomination" erreicht, woraufhin die Piraten das Feuer eröffneten. Im nachfolgenden Gefecht sollen ein oder zwei Seeräuber sowie offenbar zwei Besatzungs-mitglieder getötet worden sein. Mehreren anderen Matrosen sei es gelungen, mit einem Rettungsboot zu flüchten.
Tags darauf hätten die Maschinen der "Beluga Nomination" gestoppt, möglicherweise weil die Piraten den sogenannten Tagestank leergefahren haben. Wenige Stunden später sei den Seeräubern das Piraten-Mutterschiff "York" zu Hilfe gekommen, bei dem es sich um einen kürzlich entführten Gastanker handle. Anschließend hätten beide Schiffe Kurs Richtung Somalia genommen.

Die Piraten scheinen allgemein immer brutaler zu handeln. Befreite Seeleute berichten von massiver Folter. Manche hätten bis zu 40 Minuten nackt in der Gefrierkammer des Schiffes ausharren müssen, sie seien geprügelt und mit Kabelbindern um die Genitalien gefoltert worden. Zudem habe es Scheinhinrichtungen gegeben, und die Piraten hätten ihnen einem Behördenbericht zufolge Plastiktüten über den Kopf gestülpt, "bis kurz bevor sie erstickten".

Schon seit Jahren überfallen überwiegend somalische Piraten immer wieder Frachtschiffe und halten diese samt Mannschaft gefangen. Erst gegen horrende Lösegeldzahlungen lassen sie diese wieder frei. 

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