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Ein US-Forscherteam glaubt, in Süd-Spanien Reste der legendären Stadt Atlantis gefunden zu haben. Die antike Metropole soll vor Tausenden von Jahren durch einen Tsunami vernichtet worden sein.

Liegt Atlantis doch nicht tief im Meer versunken?

"Es ist zugegebener massen schwer zu verstehen, dass diese Stadt von einem Tsunami zerstört worden sein soll, obwohl sie knapp 100 Kilometer landeinwärts lag", so Professor Freund von der Universität von Hartford, Connecticut, USA.

Der Professor leitet ein internationales Team, das sich auf der Suche nach Überresten von Atlantis befindet. "Aber wie wir schon in jüngster Vergangenheit und auch gerade in Japan erleben mussten, können Tsunamis sehr machtvoll sein."

Tsunamis werden in der besagten Region seit Jahrhunderten dokumentiert, erklärt Freund weiter. Einer der gewaltigsten war eine mehr als 10-stöckige Flutwelle, die Lissabon im November 1755 vernichtete.


Professor Richard Freund.

Auf die Spur wurde das Forscherteam 2011 durch Google-Earth-Satellitenfotos gebracht, die eine versunkenen Stadt nördlich von Cadiz, Spanien, vermuten liessen. Dort, begraben in großen Sumpfgebieten, vermuten die Forscher inzwischen die Überreste des alten Atlantis.

Berichtete über ein geheim-
nisvolles Atlantis. Platon.
Denn bereits 2009 und 2010 wurde die Gegend unter anderem mit Tiefenradar untersucht. Dabei fanden die Forscher in Schichten über der bisher geheimnisvollen versunkenen Stadt weitere seltsame Gebilde, die mehr an Denkmäler denn an Gebäude erinnern.

Und die bestärken, gemeinsam mit anderen Indizen, den Professor in seiner Meinung, dass Atlantis im heutigen Spanien lag. "Wir haben da endlich etwas Konkretes, etwas, das sonst niemand je zuvor hatte. Wir haben endlich handfeste und glaubwürdige Indizien.“

Denn bereits der griechische Philosoph Platon (428-348 vor Christus) beschrieb Atlantis als "eine Insel vor den Säulen des Herkules", wie die Meerenge von Gibraltar in der Antike genannt wurde.

Auch mit Hilfe Platon's ausführlichem Bericht über Atlantis konzentrierte sich das Forscherteam seit Anfang 2011 auf das Gebiet rund um das heutige Cadiz und begannen dort mit archäologische Grabungen.





Die Erkenntnisse des Teams wurden auch in "Finding Atlantis", einer Sendung im „National Geographic Channel“ detailiert vorgestellt.

Ob Atlantis jemals wirklich existiert hat, diese Diskussion dauert bereits tausende von Jahren. Platon`s "Dialoge" sind die einzigen bekannten historischen Quellen mit Informationen über die geheimnisvolle Stadt.

Platon behauptete, die Insel Atlantis sei "an einem einzigen Tag und Nacht ... verschwunden in den Tiefen des Meeres." Viele halten deshalb auch die Azoren für die Überreste von Atlantis.

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