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Peking. Das Reservoir des weltgrössten Wasserkraftwerks am Jangtse-Fluss ist erst seit November komplett gefüllt, die abschliessende Testphase immer noch nicht beendet. Doch schon jetzt bestehen neue Pläne - das grösste Wasserkraftwerk der Welt wird nochmals erweitert.  

Der Hauptdamm des grössten Wasserkraftwerks der Welt.
Wie der Vorsitzende der Entwicklungsgesellschaft für das weltgrößte Wasserkraftwerk, Cao Guangjing, erläuterte, erlaube der jetzige Höchststand die volle Auslastung bei der Stromgewinnung. Auch seien zahlreiche Belastungs- und Sicherheitstests durchgeführt worden. Der maximale Wasserstand von 175 m wurde zwei Monate beibehalten, bad werde das Wasser auf einem normalen Niveau zwischen 145 bis 175 Metern gehalten. Das Wasserkraftwerk könne dann seine geplante jährliche Kapazität von unglaublichen 84,7 Milliarden Kilowatt erreichen. 

Unglaubliche Dimensionen.
Doch damit nicht genug. Für 2012 seien bereits sechs weitere Turbinen geplant, das bereits jetzt grösste Wasserkraftwerk der Welt wird nochmals erweitert, um den schier unglaublichen Energiebedarf von Chinas wachsender Wirtschaft decken zu können. Seit 16 Jahren bereits wird an diesem gigantischen Bauvorhaben gearbeitet. Ziele neben der Energiegewinnung waren auch eine bessere Hochwasserkontrolle und damit Nutzung der Schifffahrtswege. Umstritten ist das Riesenprojekt wegen der Umsiedlung von mehr als 1,2 Millionen Menschen sowie der Auswirkungen auf die Umwelt. So löste der Anstieg des Wasserstands an vielen Uferstellen gewaltige Erdrutsche aus. Auch bei den von chinesischen Planen ursprünglich kalkulierten Kosten von knapp 20 Mrd Euro für den Drei-Schluchten-Damm dürften laut westlichen Experten mindestens 20 bis 30 zusätzliche Mrd hinzukommen.


Ein weiteres Problem ist die verringerte Fließgeschwindigkeit am Jangtse-Strom. Die vielen Abwässer und großen Müllmengen werden nicht mehr so schnell wie früher weggespült, weswegen sich die Wasserqualität stark verschlechtert hat. Aber die Chinesen haben schon weit schlimmere Probleme bewältigt vor und während dem Bau dieses Wasserkraftwerks. Auch hat die chinesische Bevölkerung, wie wir hier auch, ein Anrecht auf Versorgung mit Energie.

Hätten die Chinesen, um die gleiche Menge an Energie zu erzeugen, anstelle des Wasserkraftwerks stinkende und qualmende Kohlekraftwerke gebaut, wären die negativen Auswirkungen auf die Umwelt noch um einiges schlimmer.

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