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Mann, Schröder! Wie konnte der sich bloss auf so was einlassen? Was eigentlich als "Nachbarschaftshilfe" anfing, geht nun garantiert vor Gericht. Ein Samenspender ermöglichte einem lesbischen Paar Nachwuchs - und muss jetzt Alimente zahlen. Seine Chancen für ein anders lautendes Gerichtsurteil stehen richtig schlecht.

Bei der Taufe des kleinen David.
Bezahlt hat alles der Papa, freiwillig!
Falls noch unbekannt, hier kurz die Vorgeschichte: Mit einer Kontaktanzeige hat ein lesbisches Paar im Dezember 2005 einen Samenspender gesucht – und in Klaus Schröder auch gefunden. Der heute 52-jährige wünschte sich ein Kind, einzig, ihm fehlte die passende Frau. Das lesbische Pärchen und Schröder waren sich schnell einig, Schröder spendet Samen, darf seinen Nachwuchs regelmässig besuchen, hat aber keinerlei finanzielle Nachteile. Sprich, eigentlich war vereinbart, dass Schröder keine Alimente zahlen muss.

Dieses blöde Wort "eigentlich". Denn als der kleine David, so heisst der Nachwuchs, zweieinhalb wird, gibt es für Schröder eine böse Überraschung: Er sollte plötzlich doch Unterhalt zahlen. Will der aber nicht, war ja anders vereinbart. Was der 52-Jährige (wie viele Spender) nicht wusste: Solche Vereinbarungen spielen juristisch keine Rolle, denn das Familienrecht orientiert sich hauptsächlich am Kindeswohl. Vaterschaft abstreiten, verleugnen was geht ... hilft alles nichts. Also will der Oberstudienrat vor Gericht ziehen. Es müsse rechtlich ausgeschlossen werden, dass "Mütter mit Samenspendern so umgehen dürfen, wie mir dies gerade widerfährt." Wo er ja nicht ganz Unrecht hat. Das Gerichtsverfahren läuft jedenfalls, Chancen werden dem von der Gesinnung her edlen Spender allerdings keine guten zugebilligt.

Inzwischen hat der 52-jährige doch noch eine passende Frau gefunden. Die hat er geehelicht und ist inzwischen stolzer Papa von noch zwei weitere Kindern. Den kleinen David darf er seit einiger Zeit nicht mehr sehen.

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