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Die nach dem Tod von Bernd Eichinger unterbrochenen Arbeiten am Film über Natascha Kampusch wurden inzwischen fertig gestellt. Die Produktionsfirma Constantin Film hatte entschieden, die Arbeiten an dem Kinofilm über das Entführungsopfer Natascha Kampusch fortzusetzen - Premiere ist am 25. Februar 2013 in Wien.


Bernd Eichinger habe ein Drehbuch hinterlassen, das bereits zu zwei Dritteln fertig war.

Eichinger hatte sich im Mai 2010 von Kampusch die Rechte für das Projekt gesichert, das er dann  gemeinsam mit dem Journalisten und Dokumentarfilmemacher Peter Reichard bis 2012 umsetzen wollte. 

Natascha Kampusch war als zehnjähriges Mädchen 1998 auf dem Weg zu ihrer Schule in Wien-Donaustadt von Wolfgang Priklopil entführt worden.

Der Nachrichtentechniker sperrte sein Opfer in ein winziges Kellerverlies in seinem Haus in Strasshof in Niederösterreich, erst im August 2006 gelang es Natascha Kampusch nach achteinhalb Jahren in einem unbeobachteten Moment aus dem Garten zu fliehen.

Priklopil nahm sich danach das Leben und entging so seiner Bestrafung. 

Kampuschs Flucht und ihre ersten Fernsehinterviews danach erregten weltweites Aufsehen.

Mehr zum Thema:

>>>Kampusch erhält Publikumspreis für ihr Buch.

>>>Die Geschichte Kampusch - was ist Wahrheit, was ist Lüge? Mit VideoReportage! - Ein Kommentar.



Filmpremiere von "3096 Tage" - dem Kampusch-Film


Am Montag, dem 25. Februar 2013,  werden Medienvertreter aus der ganzen Welt in Wien mit dabei sein, wenn einer der spektakulärsten Kriminalfälle Österreichs im Kino Premiere feiert. Allein an die 30 Kamerateams haben sich für die Weltpremiere von "3096 Tage" angekündigt

Antonia Campbell-Hughes spielt die junge Kampusch

"3096 Tage" ist die Verfilmung von Natascha Kampuschs achteinhalbjähriger Gefangenschaft.

Der Film basiert auf auf Natascha Kampuschs Autobiographie. In düsteren Szenen schildert der Film die Gefangenschaft.

Natascha Kampusch hatte sich in den vergangenen Jahren aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, wird bei der Premiere ihres Films neben der Regisseurin des Films, Sherry Hormann ("Die Wüstenblume") und den beiden Darstellern Antonia Campbell-Hughes (Kampusch) und Thure Lindhardt (Wolfgang Priklopil) auf dem roten Teppich erwartet.

Der Grossteil des Films spielt im Kellerverlies, in dem Kampusch während ihrer Gefangenschaft grossteils leben musste. Die Kulisse ihres Verlieses hat Kampusch im Juni 2012 sogar besucht, als sie das Set in den Bavaria Studios in München besuchte.

"Es gab einen sehr starken Wiedererkennungswert, vor allem beim Verlies. Abseits der Emotionen fand ich aber auch den Bühnenbildner so beeindruckend, weil er alles detailgetreu wiederaufgebaut hat", hatte Natascha Kampusch damals gemeint.

Das grauenvolle Original hat Kampusch bereits 2011 zuschütten lassen, wie sie jüngst erst beim TV-Talker Günther Jauch bekannt gab.

Vertraglich sei Kampusch zugesichert worden, das Drehbuch lesen zu dürfen, Details wurden auf ihren Wunsch hin geändert. Besonders was die Darstellung der Sexualität innerhalb der Gefangenschaft betrifft, wünschte sie sich ein behutsames Umgehen.

"Da war mein Wunsch, der auch respektiert wurde, dass es nicht ausufert oder kitschig wird. Mir war auch wichtig, das Ganze nicht zu einem Gewaltfilm zu machen". 

Natascha Kampusch wurde 1998 als Zehnjährige von Wolfgang Priklopil auf dem Schulweg entführt. Nach achteinhalb Jahren Gefangenschaft in einem Keller in Strasshof konnte sie erst im August 2006 aus dem Haus ihres Peinigers fliehen. Dieser beging daraufhin Selbstmord.

In ihrem 2010 erschienen Buch beschreibt Natascha Kampusch auf knapp 300 Seiten ihre Leidensgeschichte, die aus körperlicher Gewalt, psychischer Folter und einem Leben in Gefangenschaft bestand. Sie spart dabei aber nicht mit Gesellschaftskritik und Reflexionen ihrer Situation.




Darüber hinaus verwendete Drehbuchautorin Ruth Toma auch "Verzweifelte Jahre" als Vorlage, das Kampuschs Mutter Brigitta Sirny geschrieben hatte.

Initiiert hatte das Projekt noch die 2011 verstorbene Produzentenlegende Bernd Eichinger. Seine Kollegin Ruth Toma vollendete das erst zu zwei Drittel fertige Drehbuch nach seinem Tod, wobei die Produktion in diesem Zuge international ausgerichtet wurde.

So drehte die Deutsch-Amerikanerin Hormann auf Englisch mit der Britin Campbell-Hughes (2012 Gewinnerin des Berlinale-Shooting Star Awards) als erwachsene Natascha Kampusch, dem Dänen Lindhardt und der jungen Amelia Pidgeon, welche Kampusch zum Zeitpunkt ihrer Entführung spielt. 

Nach der Premiere in Wien folgen tags darauf München und am Mittwoch Berlin, bevor das Werk am 28. Februar regulär im Kino anläuft.

Mehr Infos findest Du auch hier >>> Homepage von "3096 Tage"

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