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Wie kann ein Kind spurlos verschwinden, und niemand kümmert es? Erst im Mai 2011 wurden die sterblichen Überreste eines seit April 2009 verschwundenen Jungen geborgen - erst dann wurde den Behörden gemeldet, dass der Junge "spurlos verschwunden" sei. Der Vater hatte Nachbarn erzählt, der Junge sei weggelaufen - dabei lag das Kind nur wenige Meter vom Wohnort entfernt begraben.




Der junge Christian Choate aus Gary, Indiana (USA), starb bereits im Frühjahr 2009, wurde aber unglaublicher weise erst Anfang Mai 2011 vermisst gemeldet! Die biologische Mutter schlug Alarm bei der Polizei, weil Verwandte ihr erzählt hatten, dass ihr Sohn in der Nähe eines Mobilheim-Parks begraben sein soll.

Die Mutter hatte Christian und eine Schwester bereits im Jahr 2005 deren leiblichen Vater, Riley Lowell Choate, überlassen, weil sie damals die Kinder nicht gross ziehen wollte. Choate (39), der eine üble kriminelle Vorgeschichte hat, konnte bisher nur wegen "Unterlassung der Meldung eines Sterbefalls" sowie "unerlaubter Entfernung eines Leichnams" angezeigt werden, so berichtet die Chicago Breaking News.




Der Sheriff des Bezirks, John Buncich, erklärte, dass eine Obduktion angeordnet wurde. Die Umstände wiesen auf einen gewaltsamen Tod des Jungen hin, eine Anklage wegen Mord werde bereits vorbereitet. Die ersten Ergebnisse zeigten, dass Christian`s Körper übersät sei mit Blutergüssen, auch habe er eine Schädelfraktur erlitten. 

Auch Choates derzeitige Frau und Christian Stiefmutter sitzt in Haft, sie habe geholfen den Leichnam des Jungen zu begraben. Christians Schwester, die nicht benannt wurde, erzählte inzwischen der Polizei, sie habe ihren Bruder im April 2009 leblos im Haus entdeckt.

Daraufhin sei sie zu ihrer Stiefmutter gelaufen, die dann versucht habe, Christian wiederzubeleben. Doch es hatte keinen Sinn mehr, Christian war bereits tot. Daraufhin wickelten der Vater und die Stiefmutter Christians Körper in zwei Kunststoff-Müllsäcke, und vergruben den Leichnam in der Nähe.

Alyssa Nieto, eine Halbschwester
Christians, klagt an.
"Das ist ein junger Mensch, der da so einfach entsorgt wurde", so ein sichtlich betroffener Sheriff Buncich gestern Abend in einer Pressekonferenz, "niemand verdient es, weggeworfen und verbuddelt zu werden wie ein Haufen Müll." Zu schaffen mache ihm persönlich auch, dass keiner etwas über das plötzliche Verschwinden des Jungen gesagt hat.

"Es ist einer Menge Leute aufgefallen, doch keiner, keiner hat auch nur ein Sterbenswörtchen gesagt. Wir hätten der Sache schon viel früher nachgehen können!" Er gab auch zu, ohne die aktuellen Hinweise wäre Christian niemals gefunden worden. "Wie kann", so der Sheriff, "ein Kind von der Erdoberfläche verschwinden, und keinen kümmert es?"

Die Polizei hatte am Montag mit der Suche nach Christian begonnen, und den Leichnam dann am Mittwoch endlich gefunden. Der Vater bestreitet, etwas mit dem gewaltsamen Tod Christians`s zu tun zu haben, er sei beim Anblick seines toten Sohnes "durchgedreht" und habe nicht mehr gewusst, was er tat.

Inzwischen werden Vorwürfe auch an die zuständigen Behörden laut, die das Verschwinden eines Kindes nicht bemerkt haben! Aber wer da jetzt mit Fingern auf die US-Behörden zeigt, sollte sich mal genauer anschauen, was da bei unseren Jugendämtern für Sachen passieren! 

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