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So schafft man kein Vertrauen. Gestern wurde es zuerst abgestritten, heute dann doch bestätigt, dass es in Luxemburg zu einem geheimen Treffen einiger EU-Finanzminister gekommen war. Der Vorsitzende der Eurozone Jean-Claude Junker hatte eine Krisensitzung angesetzt,  Thema: Eine Umschuldung der griechischen Schulden sprich Staatsbankrott oder gar Austritt der Griechen aus der Euro-Zone!

Bringen die Griechen das AUS für den EURO - und für uns alle die nächste Krise?
Eine Umschuldung käme einem Staatsbankrott gleich, wodurch die Geldgeber Griechenlands massive Verluste durch den Schuldenschnitt hinnehmen müssten. Es müssten dann andere für das bezahlen, was die Griechen "verbockt" haben. Das macht sicherlich keine Freu(n)de, und würde in Zukunft Investoren davon abhalten, den Griechen jemals wieder Geld zu leihen. 

Doch auch die EU-Finanzminister schaffen kein Vertrauen. Kollegen des "Spiegel" hatten herausgefunden, dass es zu einem Treffen in Luxemburg sollte, doch noch gestern dementierten Sprecher auch des deutschen Finanzministers. Ich nenne das eiskalt angelogen. Und dann wundern sich diese Herren über Vertrauensverlust der EU-Bevölkerung ...


Wie "markenpost.de" erfahren haben, sei inzwischen aus Athener Bankenkreisen zu vernehmen, die griechische Nationalbank sei bereits auf die Einführung einer neuen Währung vorbereitet. Bereits im Sommer 2010 (!) soll die "Bank of Greece" die Gestaltung neuer Geldscheine in Auftrag gegeben haben.

Demonstrationen in Griechenland
gegen die EU... Unser Geld jedoch
haben sie alle gern genommen...
Die Stimmung auf Griechenlands Straßen ist auch schon längst gekippt. Man habe, so griechische Demonstranten,  keine Lust mehr auf eine Spardiktatur aus dem fernen Brüssel. "Griechenland ist ein jahrtausendealtes, stolzes Land. Wir brauchen uns aus Brüssel nichts vorschreiben lassen" erklärte ein aufgebrachter Demonstrant. 

Hm, lieber Demonstrant, das Geld von uns anderen EU-Staaten und dem Währungsfond habt ihr aber gern und schnell genommen, damit euer "stolzer Staat" nicht Pleite geht! 

Kommt die Drachme wieder?
"Das Land ist am Ende", erklärt der Chefökonom einer Privatbank in Athen. Die griechische Nationalbank hätte bereits im Sommer 2010 in einem geheimen Auftrag drei griechische Grafiker mit der Gestaltung einer neuen Währung beauftragt. Der Arbeitstitel sei "New Greek Drachma" (NGD) in Anlehnung an die frühere Nationalwährung Drachme. 

"Ich gehe davon aus, dass die neuen Scheine und Münzen bereits gedruckt sind und kurzfristig ausgeliefert werden könnten - wenn es zum Äußersten kommt." Eine Einführung könnte so noch vor der touristischen Sommersaison in Griechenland stattfinden.

Giorgos Papakonstantinou.
Der griechische Finanzminister Giorgos Papakonstantinou warnte jedoch gestern, dass es bei einem Ausstieg zu einem Bankenkollaps kommen und Griechenland in eine schlimme Rezession gestürzt werden könnte.

"Für Griechenland wird es auch jetzt schon nicht mehr möglich sein, Gelder auf den internationalen Kapitalmärkten aufzunehmen. Die Zinsen können schlichtweg nicht mehr bezahlt werden", analysiert der Chefökonom einer Privatbank.

Ein Austritt Griechenlands aus der Währungsunion wäre jedoch nicht nur das Ende der Gemeinschaftswährung, sondern womöglich auch das Ende der Europäischen Union. Beschlüsse und Gesetze könnten fortan von den Mitgliedsstaaten boykottiert werden, indem diese mit dem Austritt drohen.


Eine Lähmung der EU wäre die Folge, der Weg zu Nationalstaaten wieder offen. Wir sind alle inzwischen viel zu sehr zusammengewachsen, was auch gut ist, um wieder auseinander zu gehen. Und ein zerfallender Euro hilft auch keinem von uns!

Deshalb ist es gut, ganz genau zu beobachten, was unsere Politiker so treiben. Oder will irgendeiner, dass wir alle wieder, wie bei der Bankenkrise, den Mist anderer ausbaden müssen?

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