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Seit Menschengedenken gibt es sie. Berichte über Kugelblitze, seltsame Phänomene, die sich oft bewegen, als hätten sie ein eigenes Bewusstsein. Doch kann es eine Kraft geben, die Feuer und Blitze scheinbar aus dem Nichts entstehen lässt? 

Darstellung eines Kugelblitzes aus dem Jahr 1889.
Im Sommer 1921 hatte der Reverend John Henry Lehn, damals ein junger Mann von 24 Jahren, während eines Gewittersturms ein merkwürdiges Erlebnis. Er sah einen Kugelblitz in sein Badezimmer fliegen, um seine Füsse herumrollen und in das Waschbecken springen, bevor er lautlos verschwand.

"Er hatte die Grösse einer Grapefruit und war von gelber Farbe, im Ton ähnlich einer Natriumflamme, obwohl er meine Augen nicht blendete", schrieb Lehn später über das seltsame Ereignis. "Zu keiner Zeit war auch nur der geringste Ton zu hören."

Der Kugelblitz war irgendwie durch den Vorhang des geöffneten Fensters hindurchgeflogen, ohne seine Form zu verlieren oder den Vorhang zu beschädigen. Aber das war nicht das einzig Erstaunliche. Er schmolz auch die Stahlkette am Gummipfropfen des Beckens, so dass sie in zwei Teile zerfiel. Das Ganze dauerte nur wenige Sekunden und liess den erschrockenen jungen Mann mit der Frage zurück, wohin der grosse Kugelblitz wohl verschwunden sein könnte.

Auch unter Wissenschaftlern wird heftig diskutiert, ob es sich bei diesen "fliegenden Feuerbällen" überhaupt um Blitze im strengsten Sinne des Wortes handelt. Kugelblitze werden zwar immer als leuchtend beschrieben, doch über Grösse und Farbe gehen die Angaben auseinander, in der Grösse von wenigen Zentimetern bis zu einem Meter und mehr im Durchmesser, in der Farbe von einem stumpfen Weiss bis zu einem lebhaften Rot.



Manchmal verschwinden sie mit einem lauten Knall, ein andermal sind sie lautlos. Sie wirken tatsächlich nicht wie Blitze. Sie bewegen sich viel langsame, sind länger stabil und schlagen in keine Blitzableiter ein. Sie scheinen dem Menschen nicht zu schaden, auch dann nicht, wenn sie mit einer Explosion verschwinden. Aus ihrem seltsamen Verhalten könnte man fast schliessen, dass sie einen unabhängigen Willen haben.

Andere Berichte scheinen die Theorie zu untermauern, die Vincent Gaddis in seinem Buch "MysteriousFires and Lights" (Rätselhafte Feuer und Lichter) von 1967 formulierte, dass nämlich der Kugelblitz einen bestimmten eigenen Willen hat und dass er Menschen gegenüber wohlwollend ist.

Gaddis zitiert mehrere Beispiele von, wie er es nennt, "sich sozial verhaltenden Kugelblitzen" aus der Sammlung von solchen Fällen, die der französische Astronom Camille Flammarion anlegte. In einem dieser Fälle stiess ein Kugelblitz regelrecht die Tür zu einem Haus auf, in das er dann eindrang.

Ein andermal verhielt ein Kugelblitz auf dem Wipfel eines Baumes, bewegte sich über die Zweige langsam zu Boden und über einen Hof. An der Stalltür stiess eines der zwei Kinder, die sich dort aufhielten, mit dem Fuss nach ihm. Der Kugelblitz explodierte mit einem betäubenden Geräusch, aber die Kinder blieben unverletzt. Nicht so die Tiere im Stall. Mehrere von ihnen wurden getötet.

Es wird in keinem Fall berichtet, in dem Menschen durch einen Kugelblitz zu Schaden kamen, wohl aber Tiere. Doch es gibt ein anderes Phänomen, das den Menschen übel zu wollen scheint. Es ist dies die Feuerkugel. Doch dazu in einem anderen Bericht!
 

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