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Wir sitzen vor dem Fernseher, blasiert und gelangweilt, den Bauch vollgestopft und lassen uns von jedwelchen Blödsinn berieseln. Während dessen kämpfen die Menschen in Somalia ums nackte Überleben! Nicht nur wegen der Dürre - auch weil dort die radikalen Islamisten ihr wahres Gesicht zeigen!

Islamisten wollen Hilfslieferungen nach Somalia stoppen. Hungersnot? Sei eine Propaganda des Westens...
 
Bei uns jedoch da muss die Musik laut sein, die Mode geht nach dem neuesten Trend, auch wenn sie noch so hirnrissig ist, Kinder haben kein Gefühl mehr fürs Teilen, weil sie es ja von den Erwachsenen nicht mehr lernen, dafür wird jeder Schwachsinn von Models, Stars oder "Möchtegern-Stars" nachgeeifert.

Wen interessiert da schon das Leid der Nächsten, ja was ist mit dem? Der Nächste interessiert uns eigentlich gar nicht!

Was stört es uns schon, wenn in Somalia Millionen an Hungersnot leiden, Tausende von Kindern sterben und die islamistische Schabab-Miliz die Bevölkerung von Somalia seit Jahren terrorisiert. Sie kontrolliert weite Teile des Landes - und verbietet internationalen Organisationen, Lebensmittel in die Krisengebiete zu liefern. 

Jetzt, in der schweren Hungersnot, wird ihre Brutalität erst richtig deutlich: Die Radikalen wollen keine Hilfslieferungen mehr zulassen! 2,8 Millionen Menschen leiden in dem Herrschaftsgebiet der Schabab unter der Dürre. Trotzdem weigern sich die Militanten, überhaupt von einer Hungersnot zu sprechen. Die Berichte der Vereinten Nationen darüber seien "kompletter Nonsens, 100 Prozen ohne Grundlage und pure Propaganda", sagte Schabab-Sprecher Ali Mohammed Rage dem britischen Sender BBC. 

Es gebe zwar eine Dürre in Somalia, und der Regen sei ausgeblieben, aber die Situation sei nicht so schlimm wie von der UNO beschrieben. "Die Organisationen, denen wir die Arbeit verboten haben, dürfen auch weiterhin nicht hier arbeiten. Sie sind in politische Aktivitäten involviert", erklärte Rage.

Anfang Juli hatte die Miliz erklärt, sie werde angesichts der katastrophalen Lage erstmals seit zwei Jahren wieder internationale Organisationen in Südsomalia zulassen - "ob muslimisch oder nicht-muslimisch", wie es hiess. UNO-Organisationen hatten daraufhin geplant, trotz Sicherheitsbedenken zumindest per Luftbrücke wieder Lebensmittel nach Südsomalia zu bringen. Die Regierung in Washington machte es zur strikten Bedingung, dass die Rebellen nicht von Spenden profitierten dürften. Wie will man das nun wieder kontrollieren?

Öffentliche Amputationen, Auspeitschungen und Steinigung. Grosse Teile Süd- und Zentralsomalias wird von der Schabab kontrolliert. Die Miliz, die Verbindungen zum Terrornetzwerk al-Qaida unterhält, hat die Macht auch in einigen Bereichen der Hauptstadt Mogadischu an sich gerissen. In ihrem Herrschaftsgebiet hat sie ein strenges islamistisches Regime durchgesetzt: Menschen werden mit öffentlichen Amputationen, Auspeitschungen und Steinigung bestraft. Als Grund dafür reicht es schon, Musik zu hören.

Mehr als zehn Millionen Menschen in Somalia, Äthiopien und Kenia brauchen wegen extremer Dürre dringend Hilfe. Besonders schlimm betroffen sind Kinder. Man schätzt , dass bis zu 700 Millionen Euro nötig sind, um dieser Krise Herr zu werden. Doch bisher ist nur ein Bruchteil dieser Summe an Spenden eingegangen.

Tausende verzweifelte Somalier versuchen nun, aus dem Süden nach Mogadischu zu kommen. Nur wenige Kilometer außerhalb der somalischen Metropole lägen Camps mit unzähligen Zelten und Notunterkünften, in denen die Menschen Zuflucht suchten, berichtete die BBC. Doch für die meisten ist es zu spät. Ärzte hätten in den somalischen Lagern allein in den vergangenen neun Tagen mehr als tausend schwer unterernährte Kinder behandelt. Mütter mit ihren vom Hunger gezeichneten Kindern stünden stundenlang Schlange, um eine Erstversorgung für ihre Babys zu bekommen. Nach UNO-Angaben sind in Somalia bereits Zehntausende Menschen verhungert.

Was das besonders Traurige daran ist. Die Menschen hier sind müde geworden, müde all diese Geschehnisse immer wieder zu hören und zu sehen, müde auch, um zu spenden. Denn wie man leider immer wieder inne wird, gelangen diese Spenden vielfach in falsche Hände, darum überlegt man(n) und Frau es sich schon zweimal, ihr Geld dafür auszugeben. Und trotzdem, was würden wir tun, wenn das unsere Kinder wären?

Und niemand, aber gar niemand, soll mir je zu erklären versuchen, der (radikale) Islam sei gut! Wenn dem so wäre, warum kämpfen dann nicht die eigenen Leute gegen diesen Missbrauch und Brutalität?

Mehr zu diesem Thema: >>>Somalia - eine humanitäre Katastrophe. Das grösste Flüchtlingslager der Welt ist voll.

1 Kommentar:

  1. Das ist doch nicht das Gesicht des Islam
    Ich bitte Sie mit differenzierterer Betrachtung zu berichten.
    Mein Entsetzen über das Geschehen gleicht Ihrem. Es ist widerlich und grauenhaft was dort geschieht. Das sind die Machenschaften menschenfeindlicher Populisten, die sich hinter dem Deckmantel Islam verstecken, aber nicht der Islam selbst.
    Wütende Verallgemeinerungen schaden unserem Zusammenleben auf dieser Welt und friedlicher, humanistischer Koexistenz unterschiedlicher Kulturen.(Deutsche sind ja auch nicht alle Nazis und nicht alle Katholiken sind Päderasten...)
    Wir sollten doch am Besten wissen, dass Machthabende in Politik und Religion nicht das repräsentieren, was die Landesbevölkerung denkt und fühlt.
    Ich denke Ihr Pauschalurteil gegenüber dem Islam ist Ihrer Wut über das Geschehen und der häufigen negativen Stimmungsmache der Boulevardmedien geschuldet. Das ist eine häufige anzutreffende Reaktion, von der ich auch nicht immer ganz frei machen kann.

    Wussten Sie, dass im Jahr 2010 249 Terroranschläge verübt wurden und davon "nur" drei mit islamistischem Hintergrund waren? Das sind sicher drei zuviel aber wenn ich gedanklich dem gängigen Islam-Medienbild in Europa folgte, hätten fast alle Anschläge islamistischen Hintergrund haben müssen.
    Lesen Sie hier ein Artikel dazu

    Mit freundlichen Grüßen,
    Marc Sauerwald

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