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Ohne prüde wirken zu wollen, aber das ging so manchen Eltern zu weit. Am Dienstagnachmittag kurz nach 17 Uhr zeigte SF1 einen Film, in dem ein junger Mann ins Puff geht und mit einer Prostituierten schläft. Dabei stöhnt die Frau laut in die Kamera und kommt zum Orgasmus, während immer wieder ihre Brüste zu sehen sind. Ein Porno im Kinderprogramm?

Ein tolles Buch, ein guter Film. Aber nichts fürs Kinderprogramm!
Kein Mensch würde sich aufregen, wäre diese Szene im Hauptabendprogramm oder später gelaufen. Aber um 17 Uhr im ausgewiesenen Kinderprogramm? "So etwas gehört für mich nicht ins Nachmittagsprogramm", meint auch Manfred Pfiffner, Präsident des SRG-Publikumsrats. "Kleine Kinder müssen solche Szenen also wirklich nicht sehen!". Da geht ein ganz spezieller Gruss an den neuen Unterhaltungschef beim Schweizer Fernsehen, Christoph Gebel. Der setzt ja bekanntlich so grausige Sendungen wie "Benissimo" ab und stellt scheint`s lieber Softporno-Filme ins Kinderprogramm. Bravo, tolle Ideen haben Sie ja!

Die dreiminütige Softporno-Szene ist Teil der deutschen TV-Produktion "Die Zeit, die man Leben nennt", in der es um einen nach einem Unfall gelähmten jungen Pianisten geht. 

Die offizielle Reaktion von Verantwortlichen des Schweizer Fernsehens: "Der Film wurde von der FSK für ein Publikum ab sechs Jahren freigegeben. Die Szene ist unserer Ansicht nach feinfühlig inszeniert und nicht aus dem Kontext gerissen. Zudem spricht das Thema des Films ein kindliches Publikum gar nicht an", so Sprecher Martin Reichlin. Der Anteil des Publikums unter 14 Jahren sei gegen Null gegangen. Aha.

Für Pfiffner entbindet dies das SF aber nicht von seiner Verantwortung: "Kinder stellen den Fernseher einfach ein oder zappen rum." Zuindesten eine Warnung wäre angebracht gewesen. SF hat die Pflicht, von sich aus Altersempfehlungen zu machen. Dass dies möglich ist, hat SF bei den Simpsons vorgemacht: Dort unterlegt es das Logo mit einem roten Warn-Balken. Verkehrte Welt.

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