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Am 6. und 9. August 1945, also vor 66 Jahren erlebte die Welt wohl eines der schrecklichsten Ereignisse einer Kriegsführung, wie es sie zuvor nie gegeben hat und hoffentlich nie mehr geben wird. Der Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki.

Die Welt ging unter an jenem 6. August 1945. Hiroshima war ausgelöscht.

Man kann es sehen wie man will und es wäre auch zu einfach, nur eine einseitige Verurteilung zuzulassen. Die Amerikaner wussten sicher, welch verheerende Wirkung solch eine Atombombe hatte, aber was dann wirklich geschah, lag vielleicht auch jenseits ihrer Vorstellungskraft. 

Die Japaner hingegen waren an Borniertheit, Selbstgefälligkeit und Eitelkeit nicht zu übertreffen. Wozu solch Machthunger führt, lehrt uns immer wieder die Geschichte. Selbst nach dem Abwurf der 1. Atombombe auf Hiroshima war Japans Regierung noch immer nicht bereit zu kapitulieren und später mit absolut unannehmbaren Bedingungen für die amerikanische Regierung.

Der Wahnsinn besteht aber in jedem Krieg wohl darin, dass eigentlich immer die Zivilbevölkerung darunter leiden muss. Bis heute sterben damalige Einwohner Hiroshimas an Krebserkrankungen als Langzeitfolge der Strahlung. Einer Studie zufolge waren 9 Prozen der Krebserkrankungen, die von 1950 bis 1990 bei Überlebenden auftraten, eine Folge des Abwurfs.

Am 6. August 1945 morgens um 8:15 Uhr Ortszeit warf das amerikanische Bomberflugzeug Enola Gay aus 9450 Metern Höhe die US-amerikanische Atombombe Little Boy über der Metropole ab. Etwa eine Minute später kam es dann 580 Meter über dem Boden zur Explosion.




Bei diesem ersten Einsatz einer Atomwaffe in einem Krieg wurden ungefähr 80 Prozent der bis dahin unbeschädigten Stadt zerstört und zwischen 90 000 und 200 000 Menschen sofort getötet . Bei Menschen, die sich im innersten Stadtkern aufhielten, verdampften buchstäblich die obersten Hautschichten. Der gleissende Blitz der Explosion brannte Schattenrisse von Personen in stehengebliebene Hauswände ein, ehe die Menschen von der Druckwelle fortgerissen wurden. 

Die überwiegend unmittelbar bei der Explosion freigesetzte nukleare Strahlung tötete in den Folgewochen zahlreiche weitere Einwohner, die nicht der unmittelbaren Druck- und Hitzewelle zum Opfer gefallen waren, jedoch tödliche Strahlendosen erhalten hatten. Viele, die vor der unerträglichen Hitze an den Fluss geflohen waren und von kontaminiertem Wasser tranken, hatten daraufhin Haarausfall, bekamen purpurrote Flecken am ganzen Körper und verbluteten dann qualvoll an inneren Verletzungen.

Nagasaki. Am 9.August 1945 erfolgte der zweite Atombombenabwurf auf Nagasaki. Nur diese ersten einsatzfähigen Atombomben wurden bisher in einem Krieg gegen Menschen eingesetzt. Darauf folgte am 2. September 1945 die Kapitulation Japans, mit der der Zweite Weltkrieg endete. Die Abwürfe sollten das Ende des Krieges beschleunigen und damit vielen US-Soldaten das Leben retten. Ob diese Begründung zutraf und ob die Abwürfe völkerrechtlich, ethisch und politisch zu verantworten waren, ist seit 1945 stark umstritten. 


Jedes Jahr werden in Hiroshima zum Jahrestag weisse Tauben freigelassen - als Zeichen des Friedens.

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