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Wunder der Woche: Es sei, so Polizei- und Lokalbahn-Vertreter, ein Wunder! Das zweijährige Kleinkind, das am Donnerstagnachmittag im österreichischen Bürmoos mit seinem Dreirad von einem Triebwagen der Salzburger Lokalbahn erfasst worden war, hat den Unfall mit dem Zug nur leicht verletzt überstanden. Da war wohl grad eine Tausendschaft von Schutzengeln dabei!

Der Rettungshubschrauber Christopheros 6 brachte den verletzten Kleinen raschestmöglich ins Krankenhaus.
"Das Kind hat eine Gehirnerschütterung, Prellungen und natürlich einen grossen Schrecken", berichtete Mick Weinberger, Sprecherin der Salzburger Landeskliniken, in einer Pressekonferenz. Der Unfall hatte sich am Donnerstag um  17:13 (ahaaa!) Uhr auf einem nicht öffentlichen Bahnübergang ohne Schranken ereignet. Der kleine Knirps war dort mit seinem Dreirad unterwegs und blieb genau am Bahnübergang mit einem Rad in den Schienen hängen.

Seine Mutter (38) versuchte verzweifelt, den Zweijährigen vom Gleis zu ziehen, als wie in einem waschechten Horrorszenario ein Zug der Salzburger Lokalbahn daher kam! 

Der Lokführer leitete zwar noch eine Notbremsung ein, den Zusammenstoss des Zweijährigen mit dem Zug konnte er jedoch nicht mehr verhindern. Schreckliche Sekunden für den 24jährigen Lokführer, dem noch Stunden später der Schrecken ins Gesicht geschrieben stand.

Laut Lokalbahn-Direktor Gunter Mackinger war der Triebwagen zum Zeitpunkt das Aufpralles mit "geschätzten 40 bis 50 km/h" unterwegs. 

Der Unfall ereignete sich rund 250 bis 300 Meter vom Bahnhof Bürmoos entfernt, von wo der Zug weggefahren war. Mackingers Angaben zufolge dürfte der Kleine bis zu acht Meter weit geschleudert worden sein! 

"Hätte sich der Bub vielleicht nur einen Zentimeter weiter links befunden, wäre der Unfall vermutlich tragisch ausgegangen", so Mackinger. Denn dann hätte der sogenannte "Bahnräumer", der an der Front angebracht ist um kleinere Hindernisse aus dem Weg zu räumen, nicht zuerst das Dreirad erfasst, sondern das Kind, das dann unter den Triebwagen geraten wäre. Besser gar nicht erst vorstellen...

Mutter und Kind hätten den Bahnübergang nicht benutzen dürfen. Lediglich zwei Personen, die eine besondere Einweisung erhalten hatten, seien dazu berechtigt, so der Lokalbahn-Chef. Erlaubt oder nicht, Hauptsache die Sache ging für den Kleinen halbwegs glimpflich aus!

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Euer HotNewsBlog-Team

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