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Es war einer der spektakulärsten Fälle jener Zeit. Wegen Mordes verurteilt sass George Wright im Gefängnis, brach aus und verkleidete sich als Priester, um ein Flugzeug zu entführen! Nun ist der amerikanische Verbrecher George Wright in Portugal gefasst worden - 41 Jahre nach seinem Ausbruch aus einem Gefängnis in den USA.

41 Jahre dauerte es, bis der heute 68-jährige George Wright gefasst wurde.
Wie US-Medien berichten, erfolgte der Zugriff in einer Stadt nahe Lissabon. Jahrzehntelang hatte es in dem Fall keine Spur gegeben - dann stiessen die Fahnder auf eine Übereinstimmung von Fingerabdrücken mit Daten auf einem portugiesischen Ausweis.

Zurück ins Jahr 1962. Gemeinsam mit Komplizen verübte George Wright in verschiedenen Staaten der USA mehrere bewaffnete Raubüberfälle. Bei einem Überfall am 23. November 1962 erschossen die Gangster einen Tankstellenbesitzer, zwei Tage später wurde Wright gefasst. In einem Gefängnis im US-Bundesstaat New Jersey verbüsste er acht Jahre seiner Haftstrafe von gesamt bis zu 30 Jahren, ehe er am 19. August 1970 mit drei Mithäftlingen ausbrach.

Nach dem Ausbruch wurde George Wright Mitglied der Black Liberation Army, einer militanten Untergrundgruppe. Knapp zwei Jahre nach seinem Ausbruch, am 31. Juli 1972, war er als Priester getarnt an der Entführung eines Flugzeugs von Detroit nach Miami beteiligt. Wright und seine Komplizen verlangten für die Freilassung der 86 Passagiere eine Million Dollar - damals das höchste jemals geforderte Lösegeld.



Ein FBI-Mitarbeiter musste damals einen Koffer mit 32 Kilogramm Geld nur mit einer Badehose bekleidet übergeben. Nachdem die Passagiere von Bord gegangen waren, zwangen die Gangster den Piloten, nach Algerien zu fliegen, wo sie Asyl beantragten. Die algerischen Behörden jedoch übergaben den USA das Flugzeug samt Lösegeld, die Luftpiraten wurden dagegen nach kurzer Haft freigelassen. 

Im Mai 1976 wurden Wrights vier Komplizen in Paris festgenommen und verurteilt. Frankreich weigerte sich jedoch, sie an die USA auszuliefern. Dort hätten ihnen längere Strafen gedroht. Die Verteidigung hatte damals geltend gemacht, die Flugzeugentführung sei durch Rassendiskriminierung in den USA motiviert gewesen.

Von Wright hingegen fehlte jede Spur - bis Montag. Wright sei in einer gemeinsamen Aktion der US-Behörden und der portugiesischen Polizei festgenommen worden, teilte das FBI in einer Pressekonferenz mit. Die portugiesischen Behörden hätten einen wesentlichen Beitrag geleistet. Die USA fordern nun seine Auslieferung, damit er den Rest seiner Haftstrafe absitzen könne.

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