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Es gibt sie leider immer noch, unglaublich bornierte und nennen wir es nett "unbelehrbare Ewig-Gestrige". Denn im Zuge des Treffens der "Europäischen Aktion" rund um Holocaust-Leugner Bernhard Schaub sind am Samstagmittag in Diepoldsau (CH) bereits rund 70 Demonstranten eingetroffen.

Auch Gegner der Rechtsextremen haben sich schon formiert.
Auch rund 20 Personen der Grünen aus Vorarlberg, 15 Personen der Sozialistischen Jugend und ein linker Block aus der Schweiz haben sich ebenfalls bereits in Diepoldsau versammelt,  um gegen Rassismus zu demonstrieren.

Unterdessen sind die rechtsextremen Personen der "Europäischen Aktion" eingetroffen. Linksextreme Schweizer haben sich in Diepoldsau versammelt und bewegten sich in Richtung Stadt. Die Schweizer Linken mit dem Spruch "Antifa heißt Angriff" sind vermummt. 

Die Vorarlberger Demonstranten bewegten sich ebenfalls Richtung Stadt. Das Treffen der "Europäischen Aktion" soll dort stattfinden. Rund 40 uniformierte und bewaffnete Polizisten versuchen derzeit die Linken daran zu hindern, sich wieder zurück zum Ausgangspunkt zu bewegen. Bisher gab es keine gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Die geplante Zusammenkunft im Raum St. Gallen ist die erste Großveranstaltung der "Europäischen Aktion", zu der rund 100 Vertreter aus neun europäischen Ländern erwartet werden. Nach Angaben auf ihrer Homepage will die Bewegung eine "politisch- kulturelle Erneuerung ganz Europas" erreichen, dazu gehört eine "Repatriierung außereuropäischer Einwanderer" ebenso wie die Abschaffung des "Verbotsgesetzes" in Österreich.

Es handle sich bei der "Europäischen Aktion" um eine neue Gruppierung, die in Vorarlberg aber keinen Nährboden habe. "Es gibt keine Kontaktperson in Österreich", stellte Uta Bachmann von der Sicherheitsdirektion Vorarlberg fest. So firmiert die auf der Homepage der "Europäischen Aktion" angeführte "Informationsstelle Österreich" tatsächlich unter einer Schweizer Adresse.

Für Unmut sorgt, dass auf der Homepage für eine allfällige Übernachtung 13 Vorarlberger Beherbergungsbetriebe empfohlen werden. Die Hoteliers distanzieren sich entschieden von rechtsextremem Gedankengut. "Ich habe davon erst von Journalisten erfahren", sagte etwa Bernadette Nesensohn, Zimmervermieterin in Laterns, gegenüber dem "Standard". Ulrike Schwendinger vom "Jungen Hotel" in Hard erklärte gegenüber dem ORF Vorarlberg, erschrocken zu sein: "Ich habe mir die Gästeliste angeschaut, es sind hauptsächlich Familien und Sportler, die am Wochenende bei uns sind".

Die Grünen riefen indes unter dem Titel "Null Toleranz gegenüber Neonazis" zu einer Protestkundgebung gegen die Versammlung auf. Man werde auf dem als Treffpunkt angegebenen Parkplatz eine Mahnwache abhalten, wolle eine direkte Auseinandersetzung aber vermeiden, hieß es in einer Aussendung am Freitagvormittag. 

"Unser Protest ist friedlich und politisch", wollen die Grünen Vorarlberg, die Jungen Grünen und die Grünen im Schweizer Rheintal ein Zeichen setzen. In der Schweiz hat ein linkes Bündnis beim Bahnhof Buchs zu einer Demonstration zur Verhinderung des "Europa- Fests" der "Europäischen Aktion" aufgerufen.



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