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Dass Anonymous, die geheimnisvolle Gruppe von offensichtlich technisch bestenst versierten Menschen, was kann, hat Anonymous schon mehrfach bewiesen. Jetzt sind jene ins Visier geraten, die laut Anonymous verantwortlich sind für wirtschaftliche Ungerechtigkeit und Misshandlungen von Demonstranten, die in New York protestiert haben. Der "Tag der Vergeltung" soll heute Samstag sein.

Es sind Bilder wie diese, die Anonymous zum Einschreiten bewogen haben.
Es hatte vor etwa einer Woche friedlich und ruhig begonnen. Überall in den USA demonstrieren Menschen gegen das ungerechte Wirtschaftssystem - nicht viele und beharrlich ignoriert durch die US-Medien. Bis ein handgreiflicher Polizeieinsatz in New York gegen friedliche Demonstranten auch Journalisten und Zuschauer traf und Festnahmen mit teilweise völlig absurden Begründungen stattfanden. So soll eine Demonstrantin gegen das Vermummungsverbot verstoßen haben, obwohl sie ihre Maske die ganze Zeit auf dem Hinterkopf trug.

Aktivisten und Passanten hatten Beweisvideos von der Demo "Occupy Wall Street" ins Netz gestellt, auf denen zu sehen ist, mit welch Härte und Gewalt Polizisten gegen friedliche Demonstranten vorgingen. Damit wurde auch die internationale Presse aufmerksam auf den Protest gegen die Finanzkrise, bei dem seit vergangenem Samstag Hunderte in der Wall Street kampieren.

Für den 24. September 2011 kündigt Anonymous friedliche Demonstrationen an, die "in Dutzenden US-Städten um 12 Uhr mittags stattfinden sollen". Allein dabei soll es jedoch nicht bleiben.

Anonymous erklärte den Samsag zum "Tag der Vergeltung". Dabei werden die Demonstranten durch Cyberattacken auf "verschiedene Wall-Street-Ziele, korrupte Bankinstitutionen - und das NYC Police Department" begleitet werden. Getreu dem bekannten Motto "Wir sind Anonymous - wir sind überall - wir sind Legion - wir vergessen niemals - wir vergeben niemals".

Die Polizei von New York kam auch deshalb ins Visier der Internet-Rebellen und dem "Tag der Vergeltung", weil es "die Aufgabe der Polizei sei es, die Demonstranten zu schützen - und nicht, sie zu drangsalieren. So etwas darf gerade in den USA eigentlich nicht vorkommen", so Anonymous in einer Mitteilung.

Über den Twitterfeed @PLF2012 ("Transnational Global Cyber Insurgency") wollen Anonymous und andere Cyberaktivisten den ganzen Samstag über ihre Aktion "Tag der Vergeltung" informieren.

Bilder wie die folgenden hätte man eher aus (von der US-Administration so genannten) "Schurkenstaaten" erwartet, aber nicht aus New York:




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