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In Dortmund ensteht nach langen politischen Diskussionen am Nordmarkt ein auf den ersten Blick ungewöhnliches Projekt. Es wird ein "Saufraum" eingerichtet! Ziel: Menschen mit Alkoholproblemen weg von der Strasse zu holen.

So eigenartig und eventuell auch irreführend der Name "Saufraum" auch sein mag, die Idee dahinter scheint nicht schlecht. In den Räumlichkeiten des "Saufraums" sollen Menschen mit Alkoholproblemen, die meist auch einen Haufen anderer Probleme am Hals haben, weg von der Strasse und öffentlichen Plätzen geholt werden.

Alkoholkranke können in der Aufenthalts- und Beratungseinrichtung Dienste wie Beratung und Betreuung in Anspruch nehmen, aber auch alltägliches wie Duschen oder Wäsche waschen.

Derzeit, so berichtet das Nachrichtenportal ">>>Der Westen", befinde man sich noch in Verhandlungen, um das am besten geeignete Objekt zu finden. Dabei setzten die zuständigen Behörden auf Miteinbeziehung der Bevölkerung.

Zu sensibel ist dieses Thema, als dass über die Köpfe oder gar gegen den Willen von Anwohnern entschieden werden sollte. Die Finanzierung, immerhin 237`500 Euro an Landesmitteln, stehe inzwischen. Sogar fünf neue Bürgerarbeitsplätze seien absehbar. Für die Mitarbeiter, die sich im Saufraum und im Umfeld um die Besucher kümmern sollen, werde von der Stadt ein fünfstelliger Betrag bereit gestellt. 

Klar ist schon jetzt: Entgegen dem Namen der Einrichtung, die durchaus anderes erwarten lassen könnte, wird kein Alkohol ausgeschenkt. Die Besucher dürften nur leichte alkoholische Getränke wie Wein und Bier mitbringen, nicht aber Hochprozentiges.

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