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Es grenzte an ein kleines Wunder. Ein mehr als 300-jähriges Haus direkt an der Küste Japans hatte sowohl dem grossen Erdbeben als auch dem anschliessenden Tsunami standgehalten. Jetzt kommt es in ein Museum.

Shigeyuki Endo vor seinem 300 Jahre alten Haus.
Es war wohl mit einer der schlimmsten Tage, die Japan jemals erleben musste, als am 11. März dieses Jahres die Präfektur Miyagi zuerst von einem Erdbeben und anschliessend von einem verheerenden Tsunami heimgesucht wurde. Doch in all der Zerstörung und dem Schmerz ereigneten sich auch einige kleine Wunder.

Wie jenes von Shigeyuki Endo und seinem Haus. Der 61-jährige war gerade in seinem mehr als 300-jährigen Haus, als die Katastrophe hereinbrach. Und obwohl es sich dort befindet, wo die Gewalten am stärksten zuschlugen, blieb es stehen - und rettete seinen Bewohnern damit das Leben!

Familie Endo lebt bereits in 13ter Generation (!) in dem Gebäude, das im Jahre 1702 erbaut worden war. Seithem wurde es von Generation zu Generation weitergegeben worden. Endo selbst lebte seit seiner Geburt in diesem Haus. Bis zum 11. März dieses Jahres.

Die Naturgewalten hatten das Haus um ganz 20 Meter versetzt, es brach dennoch nicht zusammen, hat aber seither mächtig "Schlagseite". Die Wertschätzung der Familie Endo für ihr Heim ist, verständlicherweise, enorm. Trotz des hohen Alters hatte es gewaltigen Naturkräften getrotzt und war nicht eingestürzt. Dementsprechend schwer fiel es der Familie auch, das Angebot des Shikokumura Museum in Takamatsu, Präfektur Kagawa, anzunehmen.

Das nämlich bot an, das 300-jährige Haus in das Museum zu überführen, originalgetreu zu restaurieren und es dann der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Endo selbst ist einerseits sehr traurig darüber, dass das Haus nun nach über 300 Jahren seinen Platz doch noch räumen muss, aber eine Restaurierung könne er sich unmöglich leisten.

So bleibe es wenigstens erhalten, und er sei auch stolz darauf, dass sein Haus noch von vielen Menschen bewundert werden kann.

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