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die Liebe zu dir scheint riesengross zu sein und ein Ende dieser Liebe ist nicht in Sicht. Männer und Frauen trennen sich heutzutage wohl eher von ihrem Partner als von ihrem Handy.  Männer gehen lieber unrasiert aus dem Haus als ohne ihr Handy und Frauen verzichten lieber auf die jahrelang nochtwendige Handtasche, als auch nur einen Tag ohne Handy auszukommen. Dabei kann sich die heute junge Generation gar nicht mehr vorstellen, dass sich unsere Welt auch drehte, als es noch kein Telefon, jedenfalls noch kein Handy gab. Begonnen hat diese Erfolgsgeschichte mit Johann Philipp Reis, der im Oktober 1861 mit "Das Pferd frisst keinen Gurkensalat" den ersten Satz durch eine Telefonleitung schickte.  In der Geburtstunde des Telefons vor 150 Jahren konnte niemand ahnen, welche Erfolgsgeschichte dieser Apparat erleben würde. Das erste Telefonbuch aus dem Jahre 1881 hatte 187!! Einträge - 187 Einträge in ganz Deutschland - 

  
Heute schaut das allein in Deutschland ganz anders aus - es gibt ca. 39 Millionen Festnetzanschlüsse und mehr als 100 Millionen-Handy-Verträge - ja gibts denn das? Deutschland hat doch gar nicht so viele Einwohner - stimmt - aber inzwischen gibt es sehr viele Menschen die zwei oder drei Handys ihr eigen nennen. Eines für den Beruf, eines für die Familie und eines für die Freundin.

Denn der kleine Apparat macht viel mehr möglich als nur Gespräche. Heute gehen wir ganz selbstverständlich damit ins Internet, schreiben SMS, spielen oder fotografieren. Und damit noch nicht genug: In Zukunft wird das Telefon zahlreiche weitere Funktionen übernehmen, etwa als digitale Brieftasche, Haus- und Autoschlüssel oder als persönlicher Gesundheitsassistent.

Liebes Handy und liebes Telefon - ich bin überzeugt, dass du uns noch lange begleiten wirst - mit dir werden Jobzusagen erteilt, mit dir werden Freundschaften geschlossen, mit dir werden aber auch Kündigungen mitgeteilt und Trennungen vollzogen - und wenn die Trennung von der einst so geliebten Person beschlossen ist, dann reicht sogar eine SMS, damit es keine Widerrede gibt und man der Person nicht in die Augen schauen muss. Also wie immer - je nach Sichtweise - paradiesische oder furchtbare Zustände.

Eines geht mir ein bißchen ab, wenn ich auf deine Geschichte zurückblicke - die gute alte Telefonzelle - immer mehr verschwindet sie aus unserem Leben. Was waren das nicht für ein Treffpunkt, als wir jung waren. Jede Einzelne hatte ihre Geschichte zu erzählen - vollgekritzelt mit Liebesbotschaften und anderem sinnlosen und sinnvollen Sprüchen. Ja, sie wurden oft von uns Jugendlichen beschädigt, aber sie gehörten in jedes Dorf wie der Kirchturm und das Gemeindeamt. Schaun wir mal - was als nächstes aus unseren Dörfern verschwindet - ihr dürft raten - der Kirchturm oder das Gemeindeamt.

In Gedanken - euer G.Ender

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