Full width home advertisement


Post Page Advertisement [Top]

Tierschützer sind entsetzt - und nicht nur die! Denn bei Pelzprodukten aus China sind die Etiketten-Angaben oft falsch. Was arglose Käufer für Imitate halten, ist oft  Katzen- und Hundefell! Das wird in China nämlich für alles Mögliche benutzt: Deko-Figuren, Stiefelfutter, Handschuhe, Besatz an Parkas und sogar ganze Mäntel.

Hunde auf einem Fellmarkt in China. Bildquelle: PETA Deutschland
Es war 2005, als >>>PETA Deutschland in einer Peek&Cloppenburg-Filiale eine eklige Entdeckung machte: Dort wurden Jacken mit Hundefell-Kragen verkauft! Nachdem das auch gentechnisch bestätigt wurde, reagierte Peek&Cloppenburg vorbildlich und stieg völlig aus dem Pelzgeschäft aus.

Auch die EU hat reagiert. Seit dem 01.01.2009  gilt ein >>>EU-weites Import- und Handelsverbot von so genannten Haustierfellen (also von Hunden und Katzen).

Doch was nutzt das, wenn die Etiketten-Angaben gefälscht sind? Denn nach Recherchen von PETA mit Hilfe von chinesischen Tierschützern kam heraus: In China fangen Händler nach wie vor vorallem streunende Tiere ein, um ihre Felle an Händler und ihr Fleisch an Restaurants zu verkaufen. Und über diverse Produkte kommen immer Katzen- und Hundefelle bis nach Europa.

Wie in China mit Hunden, Katzen und anderen Tieren umgegangen wird, zeigt das folgende schockierende Video (aufgenommen von PETA Deutschland):



Doch warum werden Katzen und Hunde in China derart behandelt oder in unseren Augen misshandelt? Der Vorsitzende von PETA Deutschland,  Dr. Edmund Haferbeck, erklärte auf Anfrage den Stellenwert von Hunden und Katzen in China. 

"Sie gelten dort als Nutztiere, die zum Verzehr gedacht sind – wie bei uns Schweine", sagte Haferbeck, und "das ist schon immer so, bedingt durch die kulturelle Historie. China hat ein anderes Wertesystem – Tiere gelten dort noch weniger als eine Sache. Es gibt dort auch kein richtiges Tierschutzgesetz." Dementsprechend stossen Forderungen nach Schutz von Hunden und Katzen bei den Chinesen auf völliges Unverständnis.

Was wir dagegen tun können? In China selbst wahrscheinlich herzlichst wenig. Aber hier in Europa können wir alle die wirksamste "Waffe" einsetzen, die ein Konsument hat. Nämlich bestimmte Waren einfach nicht zu kaufen! Zum Beispiel fellbesetzte aus China.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Danke für eure Kommentare. Und dafür, dass ihr fair und mit Respekt anderen Meinungen gegenüber diskutiert.

Euer HotNewsBlog-Team

Bottom Ad [Post Page]


| Designed by Colorlib