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Lange wurde teils heftig diskutiert, jetzt ist es definitiv. Extralange Lkw, sogenannte Gigaliner mit 25 Meter Länge, dürfen künftig für einen Feldversuch auf Deutschlands Straßen fahren.

Wer sieht da noch Probleme auf uns zukommen?

Die Verkehrsminister der Bundesländer haben heute mit einer knappen Entscheidung den Feldversuch für überlange LKW erlaubt. Bisher dürfen Lkw in Deutschland maximal 18,75 Meter lang und 40 Tonnen schwer sein. Die Gigaliner sollen dagegen bis zu 25,25 Meter messen und 60 Tonnen wiegen dürfen.  Für den Feldversuch wird das maximal zulässige Gewicht aber auf 44 Tonnen beschränkt.
 
Die Bundesländer, die sich gegen Gigaliner ausgesprochen haben, werden vom Feldversuch ausgenommen. "Das dichte Autobahnnetz, viele Baustellen, die Staus - wir können uns nicht vorstellen, dass da der Lang-Lkw eine Lösung anbietet", ist etwa NRW-Minister Harry Voigtsberger überzeugt. Auch wird befürchtet, dass die Gigaliner mit ihrem hohen Gewicht die Strassenbeläge noch mehr schädigen, als das "normale" LKW schon tun.

Gegen den Einsatz von Gigalinern haben sich Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Bremen, Berlin, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Brandenburg und das Saarland ausgesprochen.

Für den Einsatz von Gigalinern setzt sich dagegen der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) ein. Denn zwei dieser XXL-LKWs könnten das Transportvolumen von drei herkömmlichen LKW übernehmen, benötigten dafür aber weniger Verkehrsfläche, begründete der Vorsitzende des BGA-Verkehrsausschusses, Gerhard Riemann, den Vorstoß. 

Bis 2015 rechnet der Verband mit einer nochmaligen 70%igen Zunahme des Güterverkehrs, weshalb schon jetzt Voraussetzungen zur Bewältigung geschaffen werden müssten. "Wenn wir unseren Wohlstand halten wollen, werden wir diese Güter auf der Straße haben - mit oder ohne Lang-Lkw", stellte Riemann klar.

Eine Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene sei nicht möglich, schon jetzt bewege sich die Bahn am Limit und Geld für neue Ausbaustrecken sei nicht vorhanden.



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