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Lehman ist ganz nah - auch mitten in der Schweiz! Denn laut einen unveröffentlichten Bericht der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) dürfte "der Ausfall Lehmans über vier Milliarden Franken an ursprünglich investierten .... Produkten in Kundendepots von Schweizer Banken betroffen haben".  Schweizer haben also bei der Lehman-Pleite mindestens 4 Milliarden Franken verloren!

Die Schweizer Credit Suisse & Co haben mehr Kundengelder "in den Sand gesetzt" als bisher erwartet.
Für den Bericht waren 17 Banken befragt worden. Offenbar musste die Credit Suisse den grössten Ausfall, immerhin  1,321 Milliarden Franken, hinnehmen. Bisher gingen Schätzungen von einem Verlust von 600 Millionen Franken aus. 

Wie die Schweizerische "Sonntag" berichtet, kamen allein bei der CS laut Finma-Angaben 10'000 Kunden zu Schaden! Bei der UBS waren es dem Bericht zu Folge 5000 Kunden, die insgesamt 630 Millionen verloren. Schaden nahmen auch die Bank Sarasin, die Berner, Walliser und Luzerner Kantonalbank sowie die HSBC und EFG.

Im Resumé des Berichts geht die Finma vor allem mit der Credit Suisse hart ins Gericht. "Bei der Credit Suisse scheinen verschiedene Schwachstellen in der Organisation und den Prozessen zu bestehen. Im Vergleich zu anderen Banken verkaufte sie überdurchschnittlich viele strukturierte Produkte an Retailkunden."

Die CS beruft sich in einer Stellungnahme gegenüber dem "Sonntag" auf eine inzwischen eingestellte Untersuchung durch die Finma im Jahr 2009. Damals habe die Finma festgehalten, dass sie bei der Credit Suisse kein systematisches Fehlverhalten festgestellt habe und deshalb ihre Untersuchungen eingestellt. 

Auch habe sich die CS sehr kundenfreundlich verhalten. "Die Credit Suisse bot sehr rasch und kulant ein umfassendes Lösungsangebot und hat damit rund 4000 Kunden mit einer Gesamtsumme von 150 Millionen Franken entschädigt. Sie tat dies freiwillig und ohne Rechtspflicht." Kaum eine Bank weltweit habe ähnlich umfangreiche Angebote gemacht, so die CS.

Vier Milliarden Franken Kundengelder in den Sand gesetzt und 150 Millionen "kulanterweise" zurückgezahlt??? DAS nennt die CS also Kundenservice...

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