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Das Schweizer Parlament hatte bereits  vor einem Jahr mit einer Änderung des Strassenverkehrsgesetzes beschlossen, die obligatorische Haftpflichtversicherung für Radfahrer und Radfahrerinnen abzuschaffen. Ab dem kommenden Jahr müssen Velos deshalb nicht mehr mit einer Vignette ausgestattet sein.

Na gut, wer die Vignetten gesammelt hat, wird ein wenig truuuuurig sein ;o)
Die Velo-Vignette war bisher ein Nachweis dafür, dass auch tatsächlich eine Versicherung abgeschlossen worden ist. Künftig müssen für Schäden, die Velofahrerinnen und -fahrer verursachen, entweder die  Haftpflichtversicherungen oder die Radfahrer selber aufkommen. Für Motorfahrräder und E-Bikes mit einer Tretunterstützung über 25 km/h wird die obligatorische Haftpflichtversicherung auch künftig beibehalten

Der Bundesrat geht davon aus, dass die Umstellung gut funktionieren wird. Die meisten in der Schweiz wohnenden Personen verfügten über eine private Haftpflichtversicherung, schreibt das Verkehrsdepartement (UVEK). Um jene Velofahrer, die privat nicht gegen Haftpflicht versichert sind, auf die drohende Deckungslücke hinzuweisen, wird das Bundesamt für Strassen (ASTRA) eine Informationskampagne durchführen.

Bedenken, dass nach der Vignetten-Abschaffung etwa zehn Prozent der Bevölkerung ohne Versicherungsschutz dastehen, trug das Parlament mit dem nationalen Garantiefonds Rechnung. Dieser soll auch Schäden von Unfallverursachern decken, die nicht ermittelt werden oder die über keine Haftplichtversicherung verfügen.

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