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Das war der Aufreger der Woche in der Schweiz: Das Bäuerliche Zentrum Schweiz machte den Vorschlag, künftig in den Geschäften neben dem Verkaufspreis auch auszuzeichnen, wieviel Geld die Produzenten für das jeweilige Produkt erhalten

Eine ungewöhnliche Idee haben Schweizer Bauern. Im Supermarkt sollen auch "Einkaufspreise" angezeigt werden.
Denn nur allzu oft wird von Detailhändlern bei Preiserhöhungen behauptet, es läge an den Bauern, die "mehr Geld wollten". Was wieder allzu oft gar nicht stimme! Das zeigt das Beispiel des Käsemarktes: Eine  Preissenkung auf dem Käsemarkt habe in den letzten Jahren nur bei den Produzenten stattgefunden, erklärte BZS-Präsident Josef Kunz. "Für uns haben sich die Preise halbiert - aber an der Theke kostet der Käse immer noch gleichviel."
 
Die bäuerliche Basisorganisation BZS will mit der Massnahme die Konsumenten motivieren, vermehrt Schweizer Produkte zu kaufen. Denn mit jedem gekauften Schweizer Produkt werden auch Arbeitsplätze in der Region gesichert. 

Und es solle auch aufgezeigt werden, wie wichtig ein fairer Preis für die in der Schweiz produzierten Lebensmittel sei. So ist bereits ein Preisunterschied von einem Rappen für einen kleinen Bauernbetrieb überlebenswichtig, sagte Kunz: "Erhält ein kleiner Eierproduzent nur einen Rappen weniger pro Ei, so verliert er 10'000 Franken seines Jahreseinkommens."

Das BZS habe den Vorschlag der Preisoffenlegung zwei Grossverteilern (unschwer zu erraten, welchen beiden) unterbreitet und warte jetzt einfach mal auf eine Antwort.

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