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Nun hat er es also schon wieder geschafft: den Harold Camping meine ich mit seiner erneuten Prophezeiung! Diesmal hat er den Termin recht eng angesetzt, nur wenige Tage Zeit hatten seine "Jünger", um sich wieder einmal auf das Ende der Welt vorzubereiten! Doch wir wissen, dies ist nichts Neues. Gibt es den Weltuntergang doch schon seit über sage und schreibe 1000 Jahren! 

Es ist also noch immer nicht entschieden, das Schicksal der Erde... sagt zumindest Harold Camping.
Denn zu allen Zeiten hat es Menschen gegeben, die die Regentschaft des Bösen und damit das Ende der Welt voraussagten. Jeder von ihnen behauptete, den Zeitpunkt und die Art und Weise des Weltuntergangs zu kennen. Die Theorien reichen vom Atomkrieg über die Zerstörung der Erde durch einen gewaltigen Meteor bis hin zur Invasion unbekannter Wesen aus dem Weltall. Einige Glaubensgemeinschaften sagen auch die Ankunft eines neuen Messias voraus. 

Im Jahr 960 rechnete der Mönch Bernard von Thüringen aus, dass aller Wahrscheinlichkeit nach die Welt nach 992 untergehen werde. Als das Jahr begann, brach in der Bevölkerung eine allgemeine Panik aus, doch die Katastrophe blieb aus. 

Berichten zufolge sahen die Menschen in Europa dem Jahr 1000 mit Schrecken entgegen. Viele Leute wanderten damals nach Jerusalem aus, weil sie das Jüngste Gericht erwarteten. Doch auch diese Vorhersagen trafen nicht ein. Neuere Forschungen ergaben jedoch, dass die allgemeine Panik in der Überlieferung stark übertrieben worden ist. 

Ein deutscher Astrologe sagte für den 20. Februar 1524 eine gewaltige Flut in Europa voraus. Anhänger dieser Theorie begannen sofort mit dem Bau von Archen und ein Mann soll dabei zu Tode getrampelt worden sein, als sich eine grosse Menschenmenge auf sein eigenes gebautes Schiff drängte. Doch auch diesmal blieb die Sintflut aus und so tat man es wie Harold Camping, man stellte halt eine neue Berechnung an. 

Hält immer noch Ausschau nach einem "neuen Weltuntergang"... 
Und so datierte man den erneuten Weltuntergang auf das Jahr 1588. Auch dieses Jahr verging ohne besondere Niederschläge, allerdings ereignete sich eine Katastrophe ganz anderer Art auf dem Wasser. Die „Armada“, Spaniens Flotte, unterlag den Engländern, und die stürmische See vernichtete die restlichen Schiffe. 

Michel de Notredame, besser bekannt unter dem Namen Nostradamus, gehörte zu den berühmtesten und bewundertsten Wahrsagern des 16. Jahrhunderts. Eine Kostprobe seiner hellseherischen Fähigkeiten lieferte er, als er den Brand von London für das Jahr 1666 voraussagte. Er tat dies mit den folgeschweren Worten: „Das Blut der Gerechten wird gefordert von London, verzehrt durch Feuer, wenn man dreimal 20 plus sechs schreibt.“ Nun, man sollte nicht vergessen, dass Nostradamus alles in seinen ihm eigenen Worten umschrieb. Daraus könnte man vieles ableiten, aber auch vieles hineindichten! 

Nach zwei schwächeren Erdbeben, die sich in London 1736 im Abstand von vier Wochen ereigneten, sagte der entlassene Soldat William Bell ein drittes Erdbeben 28 Tage nach dem zweiten voraus. Er behauptete, es werde so stark sein, dass die Welt mit Sicherheit von einer Sintflut überschwemmt werde. Aus zeitgenössischen Quellen wird berichtet, dass die Menschen in Scharen London verliessen und zum Teil auf Booten flüchteten. Es wurde jedoch nicht die geringste Erderschütterung registriert. 

Nach ausführlichem Bibelstudium kam der Pittsburgher Kaufmann Charles Taze Russell, der Gründer der Zeugen Jehovas, zu der Überzeugung, dass die Wiederkunft des Herrn für das Jahr 1874 zu erwarten sei. Dann hätten die Menschen noch 40 Jahre, also bis 1914 Zeit, um seinen Glauben anzunehmen oder verdammt zu werden, erklärte dieser „feine“ Herr. Doch die Menschen warten immer noch vergeblich auf das von Russell angekündigte Reich Gottes auf Erden.

Auch die Jungs hier warten weiter auf ihren Auftritt. Die Reiter der Apokalypse.
Der bei einer Zeitung beschäftige Meteorologe Albert Porta war für seine genauen Vorhersagen von Erdbeben in San Francisco bekannt. Seine Behauptung, am 17. Dezember 1919 würden flammende Gase von der Sonne die Erde vernichten, wurde deshalb sehr ernst genommen. Als die Sonne aber wie gewohnt schien, beschränkte sich Porta wieder auf Wettervorhersagen. 

Der Däne Anders Jensen, Führer einer Sekte, die sich Jünger von Orthon nannten, predigte seinen Anhängern, dass die Welt am ersten Weihnachtstag des Jahres 1967 in einer nuklearen Katastrophe untergehen würde. Jensen trat sogar im Fernsehen auf, um seine Botschaft Millionen von Zuschauern zu verkünden. Als Jensen und seine Anhänger, die die Weihnachtstage in einem unterirdischen Bunker verbracht hatten, wieder ans Tageslicht kamen, mussten sie erstaunt feststellen, dass die Katastrophe nicht stattgefunden hatte und alles unversehrt war. 

Auch wenn die Welt bisher noch so unbeschadet alle Prophezeiungen von ihrem Untergang überstanden hat, so wird es immer wieder „schlaue Köpfe“ geben, die das Ende der Menschheit voraussagen und sich dabei dumm und dämlich verdienen!

Manche Hellseher haben anhand von komplizierten mystischen Berechnungen 1997 als das Schicksalsjahr bestimmt. Andere wiederum, die es ebenso genau zu wissen glauben, nannten wiederum das Jahr 1998, mit dem Hinweis, dass Jesus Christus in der 1998. Woche seines Lebens gekreuzigt worden sein soll. Nostradamus sah für das Jahr 1999 das Ende der Welt voraus. Im siebten Monat werde aus der Luft der König des Schreckens die Erde zerstören. Dagegen legte die französische Wahrsagerin Jeanne Le Roger im 18. Jahrhundert den Weltuntergang exakt auf das Jahr 2000 fest. 

Da die bisherigen Voraussagen äusserst ungenau waren und offensichtlich in keinem einzigen Fall zutrafen, sind die meisten Menschen heute von solchen Ankündigungen nicht mehr besonders beeindruckt. Oder steckt doch ein Körnchen Wahrheit ... ;o)

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