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Nicht nur in Deutschland, nein auch in der Schweiz  verschwinden  jährlich tausende von Haustieren, vorwiegend Katzen, spurlos und werden trotz Vermißtmeldungen und aller Bemühungen der Besitzer nicht mehr gefunden. Das bedeutet einerseits große Sorge, was dem verschwundenen Tier zugestoßen sein könnte, andererseits Trauer um den Verlust des geliebten Haustiers.

  
Auffallend ist, wenn in einzelnen Orten, Ortsteilen oder Straßen gleichzeitig mehrere Katzen verschwinden. Da liegt der Verdacht nahe, dass Tierfänger am Werk waren. 

Aber was tun die  mit den armen Katzen? Ein grosser Teil davon geht wahrscheinlich in illegale Versuchslabore wo sich gutes Geld damit verdienen lässt, der Rest wird zur Fellgewinnung getötet. Rheumadecken aus Katzenfell werden vielerorts zum Verkauf angeboten und auch gekauft, obwohl der Nutzen höchst zweifelhaft ist. Aber eben nicht zuletzt ein grosser Teil landet in der Modeindustrie!!

In China werden jährlich über >>>2 Millionen Hunde und Katzen nur wegen ihres Fells auf bestialische Art getötet. Früher ging ein  Großteil dieser Felle in die EU. Bereits seit Ende der 90er Jahre wurde ein Ein- und Ausfuhrverbot von Hunde- und Katzenfellen unter anderem vom Deutschen Tierschutzbund gefordert.

Mit Erfolg, denn ab 31.12.08 dürfen keine Katzen- und Hundefelle mehr in die EU eingeführt werden. Auch der Verkauf von Kleidungsstücken, modischen Accessoires oder Spielzeug aus Heimtierfell ist untersagt. 

Und trotzdem werden immer noch Produkte aus Katzen- oder Hundefell in unseren Geschäften angeboten - auch heute noch! Wegen dem Verbot von Katzen- und Hundefelle steht jetzt oft einfach nichts auf dem Etikett - oder was falsches! Und was nicht verwundert - es sind wieder Produkte aus China!

Wo diese Felle auftauchen: Bei fellbesetzten Kleidern, Wintermäntel, Schuhen, Handschuhen - und die sind ja dieses Jahr besonders In! Vorsicht also, wenn diese Produkte aus China stammen: In den allermeisten Fällen trägst Du dann tatsächlich den Pelz von Katzen und Hunden!!!



Doch was können wir tun, um unsere Tiere zu schützen?

In Europa ist zum einen die Kennzeichnung durch eine Tätowierung oder einen Chip und die anschließende Registrierung z.B. bei TASSO unerläßlich. Im Ernstfall hilft das zwar nicht gegen den Diebstahl selbst, aber verloren gegangene Tiere werden so dem Besitzer wieder zugeführt.

Manche von Tierfängern gestohlene Tiere werden wieder freigelassen oder sie können entkommen und gelangen durch die Registrierung wieder nach Hause.

Weiterhin ist es ratsam, die Freigänger unter den Katzen auf keinen Fall in der Nacht draußen zu lassen. TierfreundLich e.V. und auch andere Tierschutzvereine legen jedem neuen Katzenbesitzer bei der Vermittlung einer Katze ans Herz, das Tier ab der Abenddämmerung bis zum nächsten Morgen im Haus zu lassen, um dem Haustierdiebstahl vorzubeugen.

Wenn die Katze sich dem menschlichen Tagesablauf angepaßt hat, ist dies durch entsprechende Fütterungszeiten auch möglich. Eine gewisse Zeit der Gewöhnung und Anpassung ist eventuell erforderlich.

Der Deutsche Tierschutzbund rät, Fakten und Details zu sammeln und eine Statistik zu erstellen, wann und wo Tiere verschwinden, Datum, Uhrzeit und Autokennzeichen zu notieren, von Kleinbussen und Kastenwagen mit fremden Kennzeichen, die langsam durch die Straße fahren. Die Polizei kann nur einschreiten wenn jemand auf frischer Tat ertappt wird. Ansonsten sei es kein Straftatbestand, wenn Tiere spurlos verschwinden.

Wichtig ist nach dem Verschwinden des geliebten Haustieres und der erfolglosen Suche in der Nachbarschaft, Handzettel zu verteilen, Vermißtmeldungen bei den umliegenden Tierschutzvereinen zu machen und bei der Polizei Anzeige zu erstatten. Man soll sich auf keinen Fall abweisen lassen, die Polizei ist dazu verpflichtet eine Diebstahlanzeige aufzunehmen.

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