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Mehr als 50 wilde und aufgrund der schlechten Haltung überaus aggressive Wildtiere sind aus einem Privatzoo aus Zanesville im US-Bundesstaat Ohio entkommen. Stundenlang streunten die Tiere durch die Gegend und versetzten die Einwohner in Angst und Schrecken. Die meisten der wilden Tiere mussten erschossen werden.

Die meisten Tiere mussten erschossen werden. Sie waren durch nicht-artgerechte Haltung überaus aggressiv.
Gespenstische Szenen am Mittwoch in Zanesville. Schulen blieben geschlossen, Dutzende mit Gewehren bewaffnete Polizisten sperrten für ihre Jagd nach den gefährlichen exotischen Tieren zahlreiche Straßen. Die Einwohner wurden aus Sorge vor Angriffen aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben.

Der Zoo-Besitzer Terry Thompson habe am Vortag die Gehege seines privaten Anwesens an einer Hauptstraße geöffnet, bevor er sich selbst umgebracht habe, erklärte Sheriff Matt Lutz auf einer Pressekonferenz. Der Grund für diese Wahnsinnstat sei noch nicht klar.

Wie Lutz mitteilte, entkamen insgesamt 56 Tiere, darunter 18 Tiger, 17 Löwen und acht Bären. Inzwischen seien 49 Tiere erlegt und sechs in einen Zoo gebracht worden. Nur ein Affe konnte noch nicht aufgespürt werden.

Lutz sprach von einer "furchterregenden Szene", als seine Mitarbeiter abends bei dem privaten, 40 Hektar großen Reservat eintrafen und die Tiere wild im Dunkeln herumlaufen sahen, darunter ein 150 Kilo schwerer Tiger. Teilweise hätten sie aus nächster Nähe auf sie schießen müssen.

Schon seit Jahren hatte Thompson für Beschwerden in der Bevölkerung gesorgt, berichtete die örtliche Zeitung >>>Zanesville Times Recorder. Im Oktober 2010 sei er nach einer einjährigen Haftstrafe, unter anderem wegen Tierquälerei, aus dem Gefängnis gekommen.

Auch die Tierschutzorganisation Peta hatte vorher vergeblich beim US-Landwirtschaftsministerium über die illegalen Aktivitäten des Zoobesitzers geklagt. "Das Erschießen dutzender exotischer Tiere in Zanesville ist ein tragisches Beispiel, wie falsch Dinge laufen können, wenn Menschen erlaubt wird, wilde Tiere zu halten", teilte Peta mit.

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