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Knapp ein Jahr nach der Sperrung grosser Gebiete rund um das verseuchte Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi durften erstmals Bewohner in das Sperrgebiet zurückkehren. Japans Regierung hatte drei Gemeinden am Rand der 20-Kilometer-Zone teilweise wieder freigegeben.

Menschenleere Städte rund um Fukushima.  Im Bild die Ortschaft Okuma.
Offiziell hielt die japanische Regierung damalige Messwerte für ausreichend niedrig, um Bürger wieder in ihre verlassenen Städte zurückkehren zu lassen. Dieser Schritt sei "die Grundlage für den Wiederaufbau der betroffenen Städte", teilte Wirtschafts- und Handelsminister Yukio Edano damals vor japanischen Medienvertretern mit.

Vorerst etwa 16'000 der insgesamt etwa 100'000 aus der Evakuierungszone vertriebenen Menschen konnten ohne Sondergenehmigung in ihr Zuhause zurückkehren. Allerdings durften sie sich dort nur tagsüber aufhalten.

Wie hoch, oder "niedrig" die Strahlenbelastung in den freigegebenen Gebieten immer noch ist, darüber geben die Behörden bis heute noch keine genaue Auskunft. Dass die Gefahr aber immer noch enorm sein muss, darauf deutet der Umstand, dass selbst für einige Teile der freigegebenen Städte Strahlenschutzkleidung vorgeschrieben ist.

Auch in der Vergangenheit hatten sowohl die japanischen Behörden als auch die Internationale Atomenergiebehörde IAEA erst auf massiven Druck der Öffentlichkeit hin korrekte Messzahlen herausgegeben. Meist hatten beide Organisationen versucht, das wahre Ausmass der Katastrophe und der Verseuchung herunterzuspielen.

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